Anhaltende Dürre: Reverend opfert sieben Erstgeborene

Anhaltende Dürre: Reverend opfert sieben Erstgeborene

Im Südwesten der USA herrscht eine anhaltende Dürre. Um Gott für Regen gütig zu stimmen, opfert ein Reverend nun sieben Erstgeborene – in der Hoffnung auf Regen.

SANTA FE, WASHINGTON D.C. (fna) – Seit mehreren Jahren herrscht im Südwesten der Vereinigten Staaten von Amerika eine anhaltende Dürre. Besonders davon betroffen sind die Bundesstaaten New Mexico, Arizona, Utah und Colorado. Vor allem die Landwirtschaft siecht dahin, aber auch sonst macht sich der Wassermangel bemerkbar: Durch den stark gesunkenen Grundwasserspiegel und Versorgungsengpässe wird der Wasserverbrauch inzwischen sogar limitiert.

„Duschen dürfen wir uns nur mehr ein Mal pro Woche“, so Reverend John Hoverman von der Evangelican Pentecostal United Church (EPUC) in Farmington. Viele Mitglieder seiner Gemeinde hätten inzwischen ihre Ländereien verloren, weil eine landwirtschaftliche Nutzung nicht mehr möglich ist, weitere Gemeindemitglieder seien kurz davor. „Das kann so nicht weitergehen.“ Selbst das Navajo Reservoir sei inzwischen mehr ein Teich als ein See.

Ihm selbst sei inzwischen klar geworden, dass das die Strafe Gottes für den immer weiter um sich greifenden unseligen Lebensstil der Menschen sei. „Sodomie greift immer mehr um sich, die Menschen verfallen dem Alkohol, der Hurerei und den Drogen“, so Reverend Hoverman, „das wird Gott nicht gefallen!“ Aus diesem Grund habe er sich in die Bibel vertieft und beschlossen, sieben Erstgeborene als Opfer darzubringen. In der Bibel gebe es genügend Beispiele dafür.

„Wir haben bereits genügend Freiwillige in unserer Gemeinde gefunden, die sich für ihre Brüder und Schwestern, aber auch für die anderen Menschen hier in der Region Gott opfern wollen“, freut er sich. Insgesamt hätten sich sogar viel mehr seiner etwa 1.500 Personen umfassenden Gemeinde gemeldet, aber schlussendlich habe er sich dann für jene entschlossen, die der Kirche am meisten vererben können, damit sie Gottes Wort noch weiter verbreiten kann. Die Opferungen sollen nun eine nach der anderen während der nächsten sieben Sonntagsmessen vollzogen werden – in der Hoffnung, dass der lang ersehnte Regen doch bald kommt und weitere Opfergaben an Gott nicht mehr nötig sein werden.

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