„Ab 2025 wird kein Verbrennungsmotor mehr durch Berlins Straßen fahren“

„Ab 2025 wird kein Verbrennungsmotor mehr durch Berlins Straßen fahren“

Der Berliner Senat hat einen ehrgeizigen Plan entwickelt. Ab dem Jahr 2025 sollen keine Benzin- oder Dieselmotoren mehr in der gesamten Stadt erlaubt sein. Das Motto lautet: „Berlin wird grün!“

BERLIN (fna) – Schrittweise soll die Bundeshauptstadt von Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren befreit werden, so lautet das ambitionierte Ziel des Berliner Senats. Bereits ab dem Jahr 2020 sollen erste Fahrverbotszonen für die herkömmlichen Benzin- bzw. Dieselautos eingeführt werden, die man dann jährlich um weitere Bereiche ausweitet, bis schlussendlich im Jahr 2025 ganz Berlin für diese Art von Fahrzeugen tabu sein wird. „Ab dem Jahr 2025 wird kein Verbrennungsmotor mehr durch Berlins Straßen fahren“, teilte die Regierung der Stadt mit.

Das heißt: Egal ob Moped, Motorrad, Auto, Transporter, Bus oder Lastkraftwagen – mit einem normalen Verbrennungsmotor wird es dann keinen Platz mehr auf Berlins Straßen geben. Für mit Erdgas betriebene Fahrzeuge soll es hingegen noch eine Ausnahme bis zum Jahr 2030 geben, so die Stadtregierung in einer Aussendung. „Auch die Fahrzeuge der Bundesregierung werden von diesem Fahrverbot nicht ausgenommen sein“, teilte eine Sprecherin der Grünen auf Nachfrage der Nachrichtenagentur fna mit. Stattdessen soll der öffentliche Personennahverkehr deutlich ausgebaut werden, um den Verkehr insgesamt in der Millionenstadt deutlich zu reduzieren.

„Eigentlich wollten wir ja wieder Zeppeline fliegen lassen, nur eben im kleineren Format, um den Verkehr zu reduzieren“, so ein Sprecher des Bürgermeisters. „Aber die Hochhäuser stören dann teilweise doch ein wenig.“ Der Vorschlag der CDU, private Raketenrucksäcke zu erlauben, wurde von Rot-Rot-Grün abgeschmettert, „weil man damit keinen Beitrag zum Klimaschutz leistet.“

Zusammen mit den großen Energieversorgern des Landes hat der Berliner Senat bereits einen Plan ausgearbeitet, um in der ganzen Stadt Stromtankstellen aufzubauen. Damit soll eine umfassende Energieversorgung für alle Fahrzeuge an jedem Platz der Stadt möglich sein. Um genügend Strom dafür zu erzeugen, werden in den nächsten Jahren sukzessive Windräder auf den Hochhäusern angebracht, zusätzlich kommen noch großflächige Anbringungen von Solarmodulen.

„Berlin wird grün!“, so soll das Motto dieses Planes lauten, der von den Berliner Grünen initiiert und vom Senat für gut befunden wurde. Ein Plan, der insgesamt rund 1,2 Millionen Autos plus hunderttausende andere Kraftfahrzeuge quasi nutzlos machen wird. Wer dann trotz Verbot sein Auto mit Verbrennungsmotor in Bewegung setzt, soll demnach mit Strafen von bis zu 5.000 Euro, sowie der Konfiszierung des Fahrzeugs sanktioniert werden.

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