Big Pharma: „Gesunde Menschen sind schlecht fürs Geschäft“

Big Pharma: „Gesunde Menschen sind schlecht fürs Geschäft“

Ungewöhnlich offen gibt ein medizinischer Forscher der Pharmaindustrie zu, dass es dieser Branche gar nicht darum geht, Menschen wieder gesund zu machen. Damit würde man ja gar nichts verdienen.

NEW YORK (fna) – Wer krank ist, zum Arzt geht und Medikamente verschrieben bekommt, denkt sich normalerweise, dass diese dazu dienen einen wieder gesund zu machen. Wer das in Zweifel zog, wurde regelmäßig als „Verschwörungstheoretiker“ gebrandmarkt. Immerhin, so die Behauptung, würden ja auch viele Menschen wieder geheilt aus den Krankenhäusern marschieren. Doch Vieles davon ist nur Show, wie schon die Investmentbank „Goldman Sachs“ in einer Studie feststellte.

Professor Steven Pittman, Wissenschaftler und Entwickler mehrerer Medikamente für diverse Pharmakonzerne packt aus: „Gesunde Menschen sind schlecht fürs Geschäft“. Denn wie jede andere Branche auch sei die Pharmaindustrie ein gewinnorientiertes Segment der Wirtschaft, „und da lautet die Devise, so viel Geld wie möglich aus dem System herauszupressen.“ Am besten, so der Forscher, sei es, „wenn wir Medikamente entwickeln, welche möglichst nur die Symptome temporär kurieren, so dass aus einer akuten Erkrankung eine chronische Krankheit wird.“

Oder das Beispiel Krebs: „Krebserkrankungen sind doch die ‚Cash Cow‘ par excellence! Jeder Erkrankte bringt den Konzernen mehrere Millionen Dollar, wenn wir den Tod so weit wie möglich hinauszögern, den Menschen jedoch weiterhin Hoffnung auf Heilung geben.“ Als Extra gibt es dann noch die Zusatzeinnahmen für die Behandlung von Nebenwirkungen der Medikamente, welche sich auch ordentlich summieren.

Pittman kritisiert aber auch das bestehende System der privaten Pharmaindustrie. „Eigentlich“, so der renommierte Professor, „müsste man diese Branche verstaatlichen und in die Hände der Öffentlichkeit legen.“ Diverse Staaten und auch die EU würden jährlich mehrere Milliarden Dollar in die Forschung und Entwicklung von Medikamenten stecken, von denen dann jedoch vor allem die Pharmakonzerne profitieren, während die Bürger weiterhin hohe Preise für die Medizin bezahlten müssten, „die ohnehin so designed sind, dass sie nur bedingt helfen.“

Er habe sich Dank einer ordentlichen Abfindung von seinem letzten Arbeitgeber nun von dieser Last freimachen können, so Pittman. Nun wolle er sich frei von diesem Druck mit natürlichen Heilmethoden und mit Heilpflanzen auseinandersetzen und so ein Gegenmodell zur „Big Pharma“ machen. „Ich hoffe, dass die Konzerne micht dafür nicht ‚ausknipsen‘ lassen“, scherzt er und zeigt uns ein Foto von sich selbst mit einem aufgemalten Fadenkreuz über seinem Kopf, welches er gestern in seinem Briefkasten gefunden habe. „Immerhin könnte ich zusammen mit Mitstreitern dafür sorgen, dass die ganzen Milliardengewinne bald schon Vergangenheit sind.“

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