China kauft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft

China kauft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft

Wenn die Chinesen auf Einkaufstour gehen, dann ordentlich. Während die Araber und russische Oligarchen normale Fußballclubs kaufen, macht China nur große Geschäfte – und kauft dem DFB die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ab.

BERLIN, PEKING (fna) – Das was man selbst nicht hat, wird gekauft. Konzentrierten sich die Chinesen bislang vor allem auf diverse Konzerne und zunehmend auch mittelständische Unternehmen in Deutschland, so sorgt jetzt gerade zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ein Deal für Schlagzeilen: Die Chinesen kaufen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.

Weng Yong vom chinesischen Fußballverband sagte der Nachrichtenagentur fna dazu: „Wir haben Deutschland bereits als Export-Weltmeister geschlagen, nun wollen wir eben auch Fußball-Weltmeister werden. Da ist der Kauf der deutschen Nationalmannschaft nur ein logischer Schritt.“ Obwohl über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart wurde, sagte ein anonym bleiben wollender DFB-Funktionär, dass es „deutlich über hundertfünfzig Milliarden Euro“ gewesen seien, welche der Deutsche Fußballbund aus Peking überwiesen bekomme. Gleichzeitig erhalten die Chinesen auch 51 Prozent der Anteile am DFB.

Da der Kauf rückwirkend zum 1. Juni gültig wird, könnte China Dank der deutschen Nationalmannschaft sogar bereits in diesem Jahr Fußball-Weltmeister werden. Zumindest dann, wenn „Die Mannschaft“ auch erfolgreich sein sollte und den Pokal nach Hause bringt. Dem Vertrag entsprechend wird dieser dann jedoch nach Peking zum chinesischen Fußballverband gebracht.

Für die Nationalspieler selbst ist die Übernahme durch die Chinesen kein Problem. „Hauptsache die Kohle stimmt“, so Mesut Özil. „Viele von uns spielen ja wegen den Prämien und den Werbeverträgen.“ Würde er für die Türkei spielen, so der Erfolgsspieler mit türkischen Wurzeln, „könnte ich mir das heutige Leben so gar nicht leisten.“ Er sehe das deshalb pragmatisch.

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