Deshalb gibt es so wenige Soldatinnen und Polizistinnen

Deshalb gibt es so wenige Soldatinnen und Polizistinnen

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum es so wenig Soldatinnen und Polizistinnen gibt? Die Antwort ist ganz logisch.

BERLIN (fna) – Anne Krumbein wollte eigentlich Soldatin werden, doch etwas hindert die 24-Jährige daran, genauso wie ihre beste Freundin Irina Stepkovic (25), die eigentlich Polizistin werden wollte. Der Grund dafür, weshalb die beiden jungen Frauen ihren Traumberuf nicht ausüben wollen: Ihre Kolleginnen werden stets das Gleiche tragen wie sie. „Und das geht schon mal gar nicht“, so Krumbein.

Ihre beste Freundin pflichtet ihr bei: „Stellen Sie sich vor, Sie gehen auf Streife und ihre Kollegin trägt genau die gleiche Uniform. Da bekommt man doch so ’nen Hals.“ Schon beim Abiturball habe eine Klassenkameradin dasselbe Kleid angehabt, erklärt sie, „weshalb ich ihr dann Abführmittel in ihren Drink getan hab. Das machte die nämlich sicher mit Absicht.“ Kichernd sagt sie: „Aber der hab ichs gezeigt!“

Selbst beim Partner-Look gibt es für die beiden Frauen Regeln. Krumbein erklärt: „Einmal habe ich meinen Freund dabei erwischt, wie er dieselbe Unterwäsche anhatte wie ich. Da hab ich mit ihm direkt Schluss gemacht.“ Er hätte ja anstelle des pinken Tangas einen andersfarbigen nehmen können, so die verhinderte Soldatin weiter.

Die beiden Frauen fordern nun das Bundesinnen- und das Verteidigungsministerium dazu auf, etwas mehr Vielfalt bei den Uniformen für Polizistinnen und Soldatinnen zuzulassen. „Blümchenmuster in verschiedenen Farben, bunte Streifen und andere Schnitte wären ja schon mal ein Anfang“, sagt Krumbein. Stepkovic: „Die sind schon einfach sehr einfallslos, auch was die Hüte anbelangt. Da könnte man doch viel mehr machen.“ Würde man das umsetzen, sind sie überzeugt, gäbe es viel mehr Frauen, die zur Bundeswehr oder zur Polizei gingen.

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