Deutsche Flüchtlinge erreichen die Enklave Kaliningrad

Deutsche Flüchtlinge erreichen die Enklave Kaliningrad

Deutschland, das war gestern. Nach 630 Kilometern und 16 Tagen zu Fuß durch Polen, nimmt der beschwerliche Weg ein Ende. So erreichen die ersten deutschen Flüchtlinge die schützende Tatze des Bären in der Enklave Kaliningrad. Putins Russland soll ihre neue Heimat werden.

BERLIN, KALININGRAD (fna) – Wer hätte das gedacht? Emilia Hansen aus Berlin konnte das nicht ahnen. Niemals konnte sie sich vorstellen ihr Berlin, welches sie so sehr liebte, eines Tages zu verlassen. Jedoch die Umstände zwingen sie dazu. Nachdem ihr Ehemann Rupert Hansen seinen Job an eine billigere Arbeitskraft aus Südosteuropa verlor und die beiden Kinder der Hansens nach andauernden Mobbing in der Schule, diese nicht mehr besuchen wollten, beschloss die Familie die Heimat zu verlassen.

Selbst Frau Hansen, Hausfrau, wurde in ihrem Wohnviertel immer wieder beschimpft und bedroht: „Ich fühlte mich einfach nicht mehr sicher in dieser Stadt, Deutschland hat sich sehr stark verändert“, erklärt Emilia Hansen der Nachrichtenagentur fna. Es dauerte natürlich bis ihre Entscheidung reifte, schließlich wussten sie, sie mussten weg. Nach kurzer Überlegung kam für sie nur ein Ziel in Frage – Russland.

Rupert Hansen: „Die Situation für uns Deutsche im eigenen Land wird immer unerträglicher. Wir sind nicht die einzigen Deutschen die Deutschland verlassen müssen. Wir kennen dutzende Familien die hier einfach keine Zukunft mehr sehen.“ Geradezu unmöglich wäre es schon ein menschenwürdiges Leben zu führen. Schuld daran sei das Merkel-Regime, welches den Staat und dessen Grenzen nicht mehr schützen konnte und hunderttausende Illegale ins Land ließ.

„Wir haben uns für Russland entschieden, weil es das einzige Land ist, wovon wir glauben uns richtig entfalten zu können. Russland schützt seine Bürger und hält seine Werte hoch, das kann man von Deutschland schon lange nicht mehr sagen“, fügt Hansen hinzu. Er werde nun den Asylantrag für seine Familie stellen und darauf hoffen, dass seine Fluchtgründe den russischen Beamten als ausreichend erscheinen. Sollten sie einen Asylstatus erhalten, ist es ihr Wunsch so rasch wie möglich die russische Sprache zu erlernen und am kulturellen Leben der Einheimischen teilzunehmen.

Anmerkung der Redaktion: Rupert Hansen werde vermutlich ob seiner schlechten Ausbildung am Arbeitsmarkt verdrängt und seine latente Ausländerfeindlichkeit hat sich wohl auf die Kinder übertragen, welche einfach mit der Hautfarbe und Andersartigkeit der Mitschüler Probleme hätten. Emilia Hansens Gefühl der Unsicherheit, lässt sich mit den neuesten Statistiken nicht erklären, denn Deutschland werde immer sicherer. Möglicherweise ist Frau Hansen nur hysterisch oder sie nahm nur zu oft an AfD-Stammtischen teil. Die Redaktion des Berliner Express distanziert sich ausdrücklich von den Aussagen der Familie Hansen.

 

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