Höcke: „ARD & ZDF sollten nur noch Heimatfilme bringen“

Höcke: „ARD & ZDF sollten nur noch Heimatfilme bringen“

Thüringens AfD-Parteichef kritisiert die vielen US-Spielfilme im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Deutsche Produktionen sollten bevorzugt werden, vor allem Heimatfilme. Auch bei den Dokus müsse sich etwas ändern.

JENA (fna) – Björn Höcke, seines Zeichens Chef der thüringischen AfD, fordert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk dazu auf, die Programmgestaltung dramatisch zu ändern. „Wenn ich amerikanische Schinken sehen will, kann ich auch bei den Privaten gucken“, so der als rechtskonservative Hardliner bekannte Politiker. „Die Verbannung der guten alten Heimatfilme auf die Nachmittage in den dritten Kanälen muss ein Ende finden.“ Im Hauptabendprogramm seien diese viel besser aufgehoben.

Er fordert seine Partei nun dazu auf, im Bundestag Druck auf die Sender zu machen. „Wo bleibt der staatliche Einfluss auf ARD und ZDF wenn man ihn mal braucht?“, fragt er. „Da müssen wir ordentlich Druck machen und den Menschen heute wieder mal verdeutlichen, wie schön es in der guten alten Zeit war, als in Deutschland fast nur Deutsche lebten!“

Auch bei den Dokumentationen wünscht sich der AfD-Politiker Änderungen. „Wenn die Privaten immer nur bösartige, die Geschichte verzerrende Dokumentationen über das Dritte Reich bringen wollen, sollen sie das tun. Aber im Staatsfernsehen geht das nicht!“, so Höcke grimmig zur Nachrichtenagentur fna. „Wir brauchen viel mehr Dokumentationen darüber, wie wir damals die Römer, Hunnen und Türken vertrieben haben, die als Besatzer in unser Land kamen“, fordert er. Auch könne man „Wiederholungen der guten alten Wochenschau zeigen“ – als Lehrfilme natürlich, wie er mit einem Augenzwinkern betont.

Bild: Screenshot aus dem Film „Schwarzwaldmädel“ (1950)

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