Illegales Baden: Gauland von der Polizei abgeführt

Illegales Baden: Gauland von der Polizei abgeführt

Weil er illegal im Heiligen See in Potsdam badete, wurde der AfD-Bundesvorsitzende Alexander Gauland von der Polizei abgeführt.

POTSDAM (fna) – Bei brütenden 32 Grad Hitze begab sich der Bundesvorsitzende der AfD, Alexander Gauland, zur Erfrischung in den nahe seiner Wohnung gelegenen Heiligen See in Potsdam, um dabei in der späten Nachmittagssonne einen Blick auf das Marmorpalais zu erheischen.

Doch die Sache hatte einen Haken: Der von vielen Anwohnern als Badestelle genutzte nur wenige Meter breite Platz, auch als das „Grüne Ei“ bekannt, ist kein offizieller Badeplatz. Doch wild baden ist in Brandenburg verboten, weshalb aufmerksame Anwohner gleich die Polizei riefen, welche den illegalen Badegast dann umgehend deshalb und wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses abführte.

„Eigentlich wollte ich mich nur kurz erfrischen“, so der Politiker. Immerhin sei es ja auch so heiß gewesen, „und ich bezahle doch nicht vier Euro an Eintritt in einem öffentlichen Schwimmbad, wo die ganzen Asylanten ihre Notdurft im Chlorwasser verrichten.“ Deshalb habe er sich entschieden, an den See nur wenige Minuten seines Hauses zu gehen und sich dort im kühlen Nass vom täglichen Stress zu erholen.

Auch wenn er die Polizei verstehe, „die ja nur ihren Job“ gemacht habe, so sei er doch etwas unzufrieden, weil man ihn nicht einmal seine Kleidung anziehen lassen habe. „Ein freundlicher junger Mann mit bunten Haaren, hat mir meine Kleidung nachgetragen und dabei ‚Auch wenn es hier keinen Badespaß für Nazis gibt, sollten Sie Ihre Sachen nicht vergessen, die könnte ja jemand klauen‘ gesagt“, so der AfD-Bundesvorsitzende. „Ohne den Schlüssel hätte ich meine Tür aufbrechen und ein neues Schloss installieren lassen müssen, das wäre teuer gewesen.“

Bild: MAZ / privat

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