Im Schatten der Weltmeisterschaft: Bundestag stimmt für Cannabis-Legalisierung

Im Schatten der Weltmeisterschaft: Bundestag stimmt für Cannabis-Legalisierung

Während andere im Fußballfieber sind, arbeiten die verbliebenen Abgeordneten mit Hochdruck an neuen Gesetzen. Mit dem 1. Juli wird der Anbau, Besitz und Konsum von Cannabis in Deutschland legal sein. Eine Umbenennung Deutschlands scheiterte. Weitere Abstimmungen sind geplant.

BERLIN (fna) – Im Schatten der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hat der Deutsche Bundestag überraschend einer Cannabis-Legalisierung in der Bundesrepublik zugestimmt. Möglich wurde dies, da ein Großteil der Abgeordneten von CDU, CSU, SPD und AfD derzeit den Spielen der deutschen Mannschaft beiwohnt, bzw. extrem mit dem Asylstreit beschäftigt sind, so dass die Abgeordneten von Grünen, Linken und FDP beinahe eine Mehrheit im Bundestag stellten.

Damit gilt nun: Ab 1. Juli 2018 ist der Anbau, Besitz und Konsum von Cannabis in ganz Deutschland erlaubt. Der Verkauf hingegen darf nur in lizensierten Zigarettenkiosken erfolgen. Neben der Mehrwertsteuer von 19 Prozent wird auch eine Genussabgabe in Höhe von zwei Euro pro Gramm purem Cannabiskraut erhoben, welche direkt in Flüchtlingsprogramme fließen soll.

„Wir mussten die Gunst der Stunde nutzen, wenn die ganzen Nazis hier im Bundestag dem Kreml-Chef Putin die Ehre erweisen“, so eine grüne Abgeordnete zur Nachrichtenagentur fna. „Zusammen mit der Linken, den meisten FDP-Abgeordneten und einigen Sozialdemokraten konnten wir unser Anliegen durchsetzen.“ Man habe Deutschland damit wieder „etwas lebenswerter gemacht“, denn „nüchtern hält das hier doch niemand aus.“ Cem Özdemir kündigte bereits an, in seinem Bundestagsbüro nun selbst Cannabis-Pflanzen zu züchten.

Ein weiterer Antrag, die Bundesrepublik Deutschland einfach in „Schland“ umzubenennen, „um das deutsche Element völlig auszurotten“, scheiterte allerdings an der FDP. Die verbliebenen drei AfD-Abgeordneten boten als Alternativbezeichnung „Doitschland“ an, was jedoch nur bei einigen FDP-Politikern auf Zustimmung stieß.

Für die nächsten Tage haben die in Deutschland verbliebenen Abgeordneten auf jeden Fall noch einige weitere Abstimmungen vorgesehen. Auf Antrag der Linken soll eine Anhebung des Hartz-IV-Satzes um 25 Prozent und eine Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro zur Abstimmung gestellt werden. Die AfD will hingegen „die Grenzen vom 31.12.1937 wiederherstellen, wie es uns von den alliierten Siegermächten versprochen wurde.“

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2 thoughts on “Im Schatten der Weltmeisterschaft: Bundestag stimmt für Cannabis-Legalisierung

  1. Das müssen dann die Fake News sein oder? Ist das wahr?
    Darf ich mir endlich mal reines Gras kaufen, das betimmte Qualitätsrichtlinien unterzogen wird?

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