Jetzt gilt auch für Cola das Deutsche Reinheitsgebot

Jetzt gilt auch für Cola das Deutsche Reinheitsgebot

Cola-Getränke werden künftig nach dem Deutschen Reinheitsgebot hergestellt und in Sachen Kokain limitiert. Das hat der Bundestag beschlossen, nachdem die Angst umging, die Politiker könnten so Überdosierungen erleiden.

BERLIN (fna) – Egal ob Coca Cola, Pepsi, oder aber auch die vielen Eigenmarken der deutschen Supermarktketten – für sämtliche Cola-Getränke gilt künftig das Deutsche Reinheitsgebot, um so Panschereien und Verfälschungen des in Deutschland beliebten Getränks und Kokain-Überdosierungen der Politiker zu verhindern.

Im Bundestag wurde deshalb auf Initiative der Abgeordnetengruppe „Politiker für saubere Cola“ ein Gesetz beschlossen, welches die Inhaltsstoffe des Softdrinks klar regelt. Demnach dürfen nur noch Wasser, Zucker, Kohlensäure, der Farbstoff E150d, das Säuerungsmittel Phosphorsäure, Kola-Nuss-Aroma, Koffein und Kokain in das Getränk hinein. Aromatisierungen wie beispielsweise durch Vanille- oder Kirscharomen sind jedoch weiterhin erlaubt, wenn dies ausdrücklich ausgewiesen wird.

„Wir wollten verhindern, dass die Getränkehersteller anstatt des Zuckers beispielsweise den ‚High Fructose Corn Syrup“ verwenden, welches für erhöhte Diabetes-Raten verantwortlich sein soll“, sagte die Sprecherin der Gruppe, Anette Krampitsch, zur Nachrichtenagentur fna. Zudem dürfen die Hersteller nun nicht mehr als 0,2 Gramm Kokain pro Liter Cola hinzugeben, weil man so Überdosierungen verhindern will. „Stellen Sie sich vor, Sie haben eben auf der Bundestags-Toilette zwei Lines gezogen und trinken dann auch noch zwei Liter Cola“, so ein ungenannt bleiben wollender FDP-Abgeordneter, „dann drehen Sie ja vollkommen durch.“ Deshalb habe man diese Limitierung durchgesetzt.

Erst vor wenigen Wochen habe er einen CDU-Kollegen mit einem Schuss Heroin wieder etwas runterbringen müssen, so der liberale Politiker. „Der war so komplett durch, da hab ich gleich erkannt, dass er wegen der Cola zu viel davon abbekam. Da musste ich einfach einschreiten, um einen Skandal zu vermeiden.“

Die großen Hersteller haben sich schon darauf vorbereitet. Ein Branchenvertreter betonte, dass die Anpassungen der Rezepte zumeist ohnehin nicht so gravierend seien. Auch preislich würde sich das ausgleichen: „Weniger Kokain und dafür echten Zucker statt des billigen Maissirups sorgen dafür, dass die Preise wohl stabil bleiben werden“, sagte er.

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