Merkel: „Brüssel ist ein unheimlicher Ort“

Merkel: „Brüssel ist ein unheimlicher Ort“

Bundeskanzlerin Merkel bleibt am liebsten in Berlin. Im „Führerbunker“, wie sie das Bundeskanzleramt gerne nennt, fühlt sie sich wohl. „Brüssel ist ein unheimlicher Ort“, sagt sie, „ich fühle mich gemobbt.“

BERLIN (fna) – Nachdem sie jetzt schon von der Tagesschau offiziell gewarnt wird, jemals wieder einen Fuß nach Brüssel zu setzen, gibt Bundeskanzlerin Angela Merkel zu, sich dort überhaupt nicht wohlzufühlen. „Brüssel ist ein unheimlicher Ort“, sagte sie der Nachrichtenagentur fna, „ich fühle mich dort absolut unwohl, irgendwie werde ich da sogar schon paranoid.“

„Jedes Mal wenn ich dort bei einem Gipfeltreffen auf eine Gruppe anderer Staats- und Regierungschefs zugehe die miteinander reden, werden sie plötzlich still und grinsen mir mit einem völlig falschen Lächeln ins Gesicht“, erklärt sie. Letztens habe jemand ihr auch einen Zettel mit „Kick me“ an die Jacke geheftet. „Das war bestimmt der Orban oder der Tsipras!“, wettert sie. „Die Furzkissen fand ich anfangs ja noch lustig, aber letztens hatte tatsächlich jemand ein Häufchen auf meinen Stuhl gemacht…“

Manchmal frage sie sich, ob sie gemobbt werde. „Ich komme mir manchmal vor wie damals in der FDJ. Seit ich da sagte, ich wolle einmal so mächtig sein wie Stalin, wurde ich immer gepiesackt, so dass ich meine Genossinnen immer an die Stasi verriet.“ Heute würde man ihr ständig ähnliche Streiche spielen wie damals. „Auch wenn ich mich gemobbt fühle, ich kann das ab. Die muss man einfach ignorieren und so tun, als ob nichts gewesen wäre. Irgendwann hören die schon damit auf“, so die Bundeskanzlerin über ihre europäischen Kollegen.

„Als Führerin der Freien Welt verbringe ich meine Zeit ohnehin lieber in meinem Führerbunker, da fühle ich mich sicher“, erklärt Merkel. „Besonders mein treuer Freund Peter Altmaier sorgt immer dafür, dass ich mich wohlfühle.“ Sie hätten im Keller des Bundeskanzleramts sogar ein eigenes „Entspannungszimmer“ für Merkel eingerichtet. „Seit Jahren darf ich ihn dort immer auspeitschen und wie einen Hund an der Leine herumführen, wenn mir wieder einmal alles zu viel wird“, erklärt sie. „Auch wenn er sonst kaum Kompetenzen hat, halte ich ihn mir deshalb immer in meiner Nähe. Das machen Freunde so.“

Für den EU-Gipfel am kommenden Wochenende hat die Bundeskanzlerin allerdings schon einen Plan. „Nachdem mich vor allem die Ost- und Südeuropäer immer ärgern, werde ich denen zusammen mit meinem Freund Emmanuel ordentlich eine reindrücken. Er versteht mich ja auch gut“, so Merkel. „Wenn sie keine Migranten aufnehmen wollen, dann werden wir sie auf EU-Ebene einfach komplett sanktionieren. Immerhin zahlen wir Deutschen ja auch am meisten Geld ein, dann dürfen wir auch bestimmen, was damit gemacht wird“, erklärt sie. „Die werden schon noch sehen, was sie davon haben!“

Bild: Flickr / EPP CC BY 2.0

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