Namensänderung: Seehofer heißt jetzt amtlich Drehhofer

Namensänderung: Seehofer heißt jetzt amtlich Drehhofer

CSU-Chef Horst Seehofer hat eine Namensänderung beantragt. Seit heute heißt er amtlich Horst Drehhofer. Die Vornamensänderung auf Vollhorst ging leider nicht durch. Auch die CSU soll umbenannt werden, verkündet der Bundesinnenminister.

BERLIN (fna) – Jetzt ist es amtlich: Horst Seehofer heißt jetzt Horst Drehhofer. „Damit passt mein Name endlich zu mir“, so der Bundesinnenminister. „Auf meinen langjährigen Spitznamen, den mir die Menschen in Deutschland gaben, war ich immer schon stolz“, betonte der CSU-Politiker, dessen Traum nun – zumindest teilweise – in Erfüllung ging. Denn seinen Vornamen durfte er nicht ändern.

„Eigentlich wollte ich meinen Vornamen in Vollhorst umändern, weil der so cool klingt“, zeigt sich der Chef der bayerischen Konservativen etwas zerknittert. „Jedes Mal wenn jemand ‚Hey du Vollhorst!‘ rief, habe ich mich umgesehen und gedacht, man meint mich damit.“ Aber die Namensänderungsbehörde in Berlin wollte dem Bayern den Gefallen nicht tun. „Saupreissn de elendigen“, so Drehhofer zur Nachrichtenagentur fna, „ich werde das dann eben in meinem Heimatort beantragen.“

Die Kosten für sein Heimatschutz- und Innenministerium in Sachen Änderung von Aufschriften bezeichnet er als „sehr gering“. Denn ein indischer Grafik- und Internetdesigner aus dem IT-Zentrum Sachsen soll dies übernehmen. „Der Herr Singh hat mir schon ein Angebot unterbreitet“, so der Minister, „für fünfhunderttausend Euro netto passt er die Ministeriumswebsite an.“ Da müsse man ja immerhin „mindestens fünftausend Mal das Wort Seehofer durch Drehhofer ersetzen“, erklärt er. Auch für die 500.000 Visitenkarten (entsprechend der DSGVO mit Datenschutzhinweisen versehen) habe er „ein super Geschäft“ gemacht. Diese wird er für lediglich drei Millionen Euro erhalten.

See… äh Drehhofer zum Hauptgrund seiner Namensänderung: „Die Wähler sollen ja auf den ersten Blick sehen, wen sie da wählen. Ich dreh mich ja sehr gerne auf dem politischen Parkett – erst rechts blinken und dann links mit Pirouette überholen.“ So funktioniere guter Populismus, der auch an den Stammtischen ankomme, betont er. „Authentizität ist mir sehr wichtig.“

Als nächstes habe er auch schon die Umbenennung seiner Partei geplant, um „Bayern und Deutschland mit neuem politischen Schwung begeistern zu können.“ Aus der CSU (Christlich-Soziale Union) soll nun die CSUP (Christlich-Sarkastische Umfaller-Partei) werden, welche ganz Deutschland politisch aufmische. „De elendligen Saupreissn werden wir schon noch katholisch machen!“ verspricht er, „Und wenn wir dafür von Bayern bis Berlin tausend Mal umfallen müssen!“

Bild: Screenshot Youtube

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