Rechte Gewalt: Brandenburg startet Selbstverteidigungskurse für Flüchtlinge

Rechte Gewalt: Brandenburg startet Selbstverteidigungskurse für Flüchtlinge

Wegen der zunehmenden Zahl an rechtsextremen Übergriffen auf Asylbewerber und Flüchtlinge hat die brandenburgische Landesregierung nun beschlossen, mit einem breiten Programm zusammen mit der Antifa an Selbstverteidigungs- und Kampfsportkursen dem entgegenzuwirken.

POTSDAM (fna) – Boxen, Karate und Kung-Fu – mit Kampfsportarten und umfangreichen Selbstverteidigungskursen für Asylbewerber will die Landesregierung Brandenburgs der weiterhin hohen Anzahl an rechtsextremen Übergriffen auf Asylbewerber im Land entgegenwirken. Man könne nicht zulassen, dass die ohnehin schon von Kriegen und Krisen traumatisierten Menschen sich im vermeintlich sicheren Deutschland hilflos fühlen.

Im letzten Jahr gab es laut dem Verein „Opferperspektive“ aus Potsdam in ganz Brandenburg 171 rechte Gewalttaten mit insgesamt 264 Opfern. Das ist zu viel, befindet auch Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD): „Dem rechten Terror gegen unsere ausländischen Mitbürger und gegen Deutsche mit Migrationshintergrund müssen wir uns mit aller Kraft entgegenstellen.“

Zusammen mit seinem Stellvertreter, Christian Görke (Linke), ließ der brandenburgische Regierungschef nun ein Programm auflegen, welches vor allem den Asylbewerbern im Land eine Möglichkeit bietet, sich gegen die Übergriffe zu wehren. Wiebke B. von der Antifa in Cottbus, welche mit ihrer Organisation aktiv bei der Gestaltung dieser Kurse dabei ist, will so auch ein „Zeichen setzen“. Es könne ja nicht sein, so die Aktivistin, „dass wildgewordene Nazis einfach so die armen Asylbewerber messern und vergewaltigen.“ Deshalb unterstütze sie das Programm der rot-roten Landesregierung.

„Wir werden den Asylbewerbern neben der klassischen Selbstverteidigung auch Kampfsportarten wie Boxen, Karate und Kung-Fu beibringen“, betont die Antifa-Aktivistin, die bereits einen umfangreichen Plan erstellt hat. Die 36-Jährige, die bereits seit 21 Semestern studiert und bald ihren Master machen will, begründet dies auch mit dem Aufbau von Selbstvertrauen, sowie damit, dass die Asylbewerber so auch eine Beschäftigung haben: „Nazis klatschen tut doch der Seele gut.“

Insgesamt sollen jährlich mindestens 2.500 Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge solche Kurse machen dürfen. Bei rund 11.200 Asylbewerbern und etwa 15.000 anerkannten Flüchtlingen in Brandenburg ist dies eine Mammutaufgabe, wie auch Woidke feststellt. Aber „es ist eine Aufgabe, die sich ganz sicher lohnen wird.“

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9 thoughts on “Rechte Gewalt: Brandenburg startet Selbstverteidigungskurse für Flüchtlinge

  1. „zunehmenden Zahl an rechtsextremen Übergriffen auf Asylbewerber und Flüchtlinge“ ist ja wohl eine unfassbar lächerliche und zugleich bodenlos unverschämte Lüge!
    Was ist mit den (einheimischen) Opfern der explosionsartig zunehmenden Migranten-Gewalt? Jetzt soll diesen Leuten noch beigebracht werden, wie sie Einheimische noch besser messern, ko-schlagen und dann vergewaltigen können?
    UNFASSBAR!

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  2. Die sollen sich mal lieber um die Abschiebungen kümmern, das diese reibungslos funktionieren. Das ist ja wohl ein Witz !!! Und wer bezahlt das wieder??

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  3. Was möchte man dem Bürger noch für einen Schwachsinn verkaufen????
    Dieser Befürworter dieser kranken Maßnahme sollte man gleich in die Wüste schicken!!

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  4. Wenn man denkt, Der Wahnsinn kann nicht schlimmer werden. Was heisst hier Nazis klatschen. Dummes Stück. Kann ja mal kommen. Schon komisch, dass nach etlichen Vorfällen bei uns schon ne zweite Krav Maga Gruppe gegründet würde. Fast nur Frauen. Die würden bestimmt von Nazis belästigt.

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  5. Leider hinkt die Satire der Realität etwas hinterher, im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ wird Kampfsport als gute Integrationsmaßnahme vom Bund gefördert. Die Ausbildung soll vermitteln, schlage deinen Gegenüber mit Respekt, Toleranz und Wertschätzung zu Boden – also liebe auch deinen Feind! Die Kirchen sind aufgrund dieser christlichen Botschaft begeistert.“ Gewalt im Sinne christlicher Werte – wie es die zurückliegenden Jahrhunderte klar belegen, so ein Kirchensprecher -, sei keine Gewalt, sondern hingebungsvolle und aufopferungsvolle Liebe; man nimmt sich Zeit für seinen Nächsten. Liebe, die zwar etwas wehtun kann – aber zum Wohle eines intensiven Miteinanders. „Integration durch Infight“

    Google-Suche: Bundesinnenministerium sponsert Kampfsportausbildung für Flüchtlinge

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  6. 21 Semester studiert! Antifa! Die studiert auch noch weitere 30 Semester! Und dann macht sie ihren Master in: Ball holen!

    Das Berlin kaputt ist war mir schon länger bewusst… und das der Berliner express einer der Gründe dafür ist sollte auch jedem klar sein…

    Hier werden Tatsachen verdreht… gelogen bis sich die Balken biegen… Opfer zu Tätern gemacht… und Täter mit Urkunden überschüttet…

    Es wird zeit das man diesem linkem gesox endlich die Drogen abnimmt… und danach muss man dafür sorgen das diese Objekte nie wieder irgend eine plattform erhalten… geschweige finanzielle Unterstützung…

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