Seehofer & Söder: Wenn Merkel nicht geht, geht Bayern zu Österreich

Seehofer & Söder: Wenn Merkel nicht geht, geht Bayern zu Österreich

CSU-Chef Horst Seehofer und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder haben genug von der Merkel-CDU: „Entweder Merkel geht, oder Bayern geht. Und zwar nach Österreich“.

BERLIN, MÜNCHEN (fna) – Bundeskanzlerin Angela Merkel gilt innerhalb der CSU bereits als Todfeindin, weshalb auf der Darts-Scheibe in der Münchener Parteizentrale ihr Portrait hängen soll. Grund dafür ist der Umstand, dass die Regierungschefin „die Union sozialdemokratisiert“, wie ein CSU-Präsidiumsmitglied der Nachrichtenagentur fna erklärt. „Wen kümmerts, ob die SPD bei 17 Prozent steht, wenn Merkels CDU doch ohnehin deren Politik umsetzt?“, fragt er sich.

CSU-Chef Horst Seehofer will angesichts der inzwischen unüberbrückbaren Differenzen zwischen den beiden Schwesterparteien die Konsequenzen ziehen, sollte Angela Merkel nicht noch bis spätestens Juli zurücktreten und einer konservativeren Persönlichkeit wie Jens Spahn oder Philipp Amthor Platz machen. „Eigentlich kann da jeder kommen“, so Seehofer, „aber Hauptsache die Alte ist endlich in Paraguay oder auf dem Mond.“

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kann und will nicht mehr. „Der Parteivorstand ist da mit uns einer Meinung. Nachdem laut Historikern Bayern eigentlich ohnehin offiziell zu Österreich gehört, wäre der Anschluss an die Alpenrepublik kein Problem. Wir bräuchten uns nicht mehr mit den Saupreißn herumschlagen und sprachlich liegen wir ohnehin näher“, so der bayerische Regierungschef. „Das heißt: Entweder Merkel geht, oder Bayern geht. Und zwar nach Österreich.“

„Mit Österreich verbindet uns ohnehin viel mehr“, so Bundesinnenminister Seehofer. „Dann wird aus der CSU eben die BVP – die Bayerische Volkspartei und mit einer ÖVP als Schwesterpartei haben wir sicher weniger Probleme als mit der CDU.“ Mit dem österreichischen Bundeskanzler verstehe sich Seehofer ohnehin sehr gut, zumal man ähnliche Werte vertrete. „Außerdem kann ich dann vielleicht sogar selbst österreichischer Bundeskanzler werden“, so der CSU-Spitzenpolitiker weiter, „dafür bin ich in Deutschland ja in der falschen Partei.“

Bild: CSU

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