So will Spanien deutsche Touristen vergraulen

So will Spanien deutsche Touristen vergraulen

In Spanien hat man von den saufenden, gröhlenden und randalierenden deutschen Touristen genug und arbeiten bereits an Gegenmaßnahmen, um den alljährlichen teutonischen Sturm an Feriengästen einzudämmen.

BARCELONA, PALMA (fna) – Spanien zählt zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen der Deutschen. Noch. Denn die Spanier selbst haben zunehmend genug von den saufenden, gröhlenden und randalierenden Ballermann-Touristen aus Germanistan. „Die laufen mit weißen Tennissocken in Sandalen am Strand herum, knallen sich die Birne zu und gröhlen dann ihre grässlichen deutschen Lieder herum“, so ein Sprecher des Tourismusverbandes. „Das kann so nicht weitergehen.“

So gilt nun ab 1. Juli ein Verbot von Socken in Sandalen am Strand. Wer trotzdem damit erwischt wird, muss hundert Euro Strafe zahlen. „Damit wollen wir nicht nur verhindern, dass die Menschen hierzulande Augenkrebs bekommen“, erklärt der Sprecher weiter, „sondern auch die ganzen stinkenden Schweißfüße abends aus unseren Restaurants und Kneipen fernhalten.“

Weiters soll es künftig – auch auf Mallorca – verboten sein, deutsche Lieder zu singen oder öffentlich abzuspielen. Dafür drohen künftig sogar Strafen von bis zu 250 Euro. Auch Lieder aus Österreich oder der Schweiz zählen übrigens dazu. „Egal ob Helene Fischer, Zillertaler Schürzenjäger, Rammstein oder alte Wehrmachtslieder – deutsche Musik hat bei uns in der Öffentlichkeit nichts mehr zu suchen“, so der Tourismussprecher dazu. „Da bekommt man ja das Ohrensausen davon.“

Mit einer Nächtigungsabgabe von zehn Euro pro Übernachtung und einer Sexabgabe in selber Höhe für die Nutzung von Diensten einer Prostituierten für Inhaber deutscher Ausweispapiere will man seitens des spanischen Tourismusverbandes zudem auch für mehr Qualitätstouristen aus Deutschland sorgen. „Billig saufen und vögeln gibt es für Deutsche bei uns nicht mehr“, erklärt der Sprecher der Nachrichtenagentur fna. Dafür will man das Geld jedoch zur Renaturierung der rückliegenden Gebiete hinter den Küsten verwenden, um die weitere Austrocknung des Landes zu verhindern. „Der Massentourismus hat unsere Natur und unsere Kultur kaputt gemacht. Da muss wieder was zurückkommen. Und die Deutschen haben das Geld ohnehin“, so der Tourismussprecher weiter. „Als nächstes sind dann die Briten dran“, erklärt er, „einfach so aus Rache wegen Gibraltar.“

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