Tödlicher Salat: Fleischindustrie warnt vor „gefährlichem Grünzeug“

Tödlicher Salat: Fleischindustrie warnt vor „gefährlichem Grünzeug“

Nachdem fünf Menschen in den USA infolge einer Ehec-Infektion durch verseuchten Salat starben, warnt die Fleischindustrie vor dem „gefährlichen Grünzeug“, man solle lieber mehr Fleisch essen, weil dies schon genügend Antibiotika enthalte.

LOS ANGELES (fna) – Ein mit besonders gefährlichen Colibakterien verseuchter Salat hat in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bislang rund 200 Krankheitsfällen in insgesamt 35 Bundesstaaten geführt, fünf erkrankte Menschen starben mittlerweile an der Infektion mit dem besonders gefährlichen Stamm O157:H7, der auch unter der Bezeichnung „Ehec“ bekannt ist und blutige Durchfälle und Nierenversagen hervorrufen kann.

Die US-amerikanische Fleischindustrie hat umgehend darauf reagiert und mitgeteilt, dass die Menschen von dem „gefährlichen Grünzeug ohnehin besser die Finger lassen“ sollten. „Unsere Produkte aus hochwertigem Fleisch, welches wir Dank der Massentierhaltung besonders günstig herstellen können enthalten so viel Antibiotika und andere Medikamente, dass sie beim Konsum sogar noch davon profitieren, weniger Ausgaben für Ihre Gesundheit zu haben“, so die „Union of American Meat Producers Enhanced“ (UAMPE). „Hätten diese Menschen mehr von unserem Fleisch gegessen, wären sie wohl von schweren Symptomen verschont geblieben.

US-Präsident Donald Trump twitterte daraufhin, dass auch er ein gutes Steak oder einen ordentlichen Cheeseburger „dem verdammten Grünzeug“ gegenüber bevorzugen würde. Vizepräsident Mike Pence hingegen ließ verlautbaren, die Leute hätten einfach zu wenig gebetet und hätten anstatt ins Krankenhaus zu gehen lieber die nächstgelegene Kirche besuchen sollen. Dies sei „Gottes Strafe für den grauenhaften Veganismus, der wie eine Pest die Vereinigten Staaten vergiftet.“

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