Immer noch traurig: Mann verklagt McDonald’s wegen „Happy Meal“

Immer noch traurig: Mann verklagt McDonald’s wegen „Happy Meal“

In den USA ging ein trauriger Mann zum McDonald’s um mit einem „Happy Meal“ wieder glücklich zu werden. Das klappte nicht. Nun verklagt er die Fast-Food-Kette auf 50 Millionen Dollar Schadenersatz.

AUSTIN (fna) – In der texanischen Hauptstadt Austin wollte Fred Horwitz (47) zuerst seine Trauer ertränken. Einen Sixpack Bier hatte er sich schon gekauft, weil seine Katze Brunhild (4) von einem Auto überfahren wurde und starb. Doch dann erinnerte er sich daran, dass Probleme generell leichter sind als Alkohol und sah gegenüber auf der Straße ein Werbeschild der Fast-Food-Kette McDonald’s, auf dem für das „Happy Meal“ geworben wurde.

„Ich dachte mir: ‚Das brauchst du jetzt!‘, und ging zum nächstgelegenen McDonalds, um mir ein Happy Meal zu bestellen“, so der arbeitslose Mechaniker zur Nachrichtenagentur fna. „Doch nach dem Verzehr fühlte ich mich nicht glücklicher.“ Grund dafür: Während er aus dem Fenster blickte, sah er eine Katze, „die meiner Brunhild so ähnlich war, dass ich erneut heulen musste.“ Daraufhin verklagte er die Fast-Food-Kette auf 50 Millionen Dollar Schadenersatz.

„Für diese seelische Pein müssen sie büßen“, erklärt er heulend. „McDonald’s betrügt seine Kunden mit dem ‚Happy Meal‘, das sollen alle Leute wissen.“ Denn glücklich mache diese Mahlzeit nicht. „Und dafür verlangen sie auch noch ganze 5,99 Dollar!“, schüttelt seine Anwältin Joanna McDoherty den Kopf. „Zudem suggerieren sie den Leuten, eine psychotherapeutische Dienstleistung anzubieten, obwohl dem gar nicht so ist. Das ist Betrug an Kunden, die eigentlich dringend psychiatrische Hilfe bräuchten.“

Bild: Collage / McDonalds.Wikia

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