Youporn, Redtube, Pornhub & Co droht das Deutschland-Aus

Youporn, Redtube, Pornhub & Co droht das Deutschland-Aus

Schlechte Zeiten für die Liebhaber expliziter Filme in Deutschland: Die SPD will nur noch „feministische“ Pornos zur „Aufklärung“ zulassen. Pornhub, Redtube, Youporn & Co droht das Deutschland-Aus.

BERLIN (fna) – Geht es nach dem Willen der SPD, soll Deutschland von der weitverbreiteten „Macho-Pornographie“ befreit werden. Einem Arbeitspapier zufolge werden künftig „feministische“ Pornos mit staatlichen Finanzhilfen gedreht, die auch der „Aufklärung“ dienen sollen. Unterstützung erhalten die Sozialdemokraten dabei von der Linken und von Teilen der Grünen, die sich ebenfalls gegen die klassischen Sexfilme stellen.

„Was wir in diesen Filmen sehen ist eine machistische Unterdrückungskultur“, so die SPD-Arbeitskreisleiterin Ursula Posse. Die Frauen werden, so die Sozialdemokratin, „weder gefragt, ob sie mit den einzelnen Aktionen einverstanden sind, noch respektiert.“ Stattdessen würden die Männer die Richtung vorgeben und die Darstellerinnen „zum Beispiel ungefragt den Penis in den Mund oder den Hintern stecken.“ Das ginge gar nicht.

Friedhelm Stange von der „Emanzipatorischen Linken“ schlägt in dieselbe Kerbe: „Den Kosumenten wird ein völlig falsches Bild von einem funktionierenden Sexualleben vorgezeichnet. Das ist unverantwortlich.“ Er selbst frage seine Freundin beispielsweise vor jeder Berührung, ob ihr das Recht ist, wenn er so in ihre Intimsphäre eindringe. Auch beim Geschlechtsverkehr sei dies nicht anders.

Der überparteiliche Arbeitskreis unter der Führung der SPD hofft darauf, nun auch von den Konservativen Unterstützung zu erhalten – auch wenn diese natürlich andere Beweggründe dafür haben. „Wir wissen, dass die konservativen Kräfte sich zwar nicht für feministische Sexfilme erwärmen können“, so Posse, „aber andererseits wollen sie generell keine frei verfügbaren Pornos haben. Da muss man natürlich ein wenig opportunistisch sein.“

Posse hofft, dass ein entsprechendes Gesetzespaket noch bis vor der Sommerpause fertig sein wird, um es dann im Herbst dem Bundestag zur Abstimmung vorzulegen. Spätestens mit 1. Januar 2019 soll dann der Besitz, Import und Vertrieb von klassischer Pornographie in Deutschland verboten sein. Auch umfangreiche Netzsperren für die bekannten Anbieter sollen erfolgen, inklusive einer anonymen Meldestelle für noch funktionierende Porno-Webseiten und -Händler. Lediglich jene Produktionen, welche vom Familienministerium mit dem Label „Pink P“ ausgezeichnet wurden, sind dann noch legal.

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