4. Juli: Trump will US-Kolonien Unabhängigkeit gewähren

4. Juli: Trump will US-Kolonien Unabhängigkeit gewähren

Sämtliche US-Kolonien – darunter auch Deutschland und Japan – sollen laut Präsident Trump anlässlich des heutigen Unabhängigkeitstages der Vereinigten Staaten von Amerika ebenfalls in die Unabhängigkeit entlassen werden. „Das ist ein großer Tag für Amerika und ein noch größerer Tag für die Welt“, twitterte er.

WASHINGTON D.C. (fna) – Immer wieder wurden die Vereinigten Staaten dafür kritisiert, dass sie nach wie vor eine imperialistische Kolonialmacht seien. Während Briten, Franzosen, Spanier, Portugiesen, Deutsche, Belgier, Niederländer und so weiter ihre Kolonien bereits spätestens im 20. Jahrhundert in die Unabhängigkeit entließen, haben sich die Amerikaner in dieser Zeit sukzessive selbst ein Kolonialreich geschaffen. Damit soll nun laut US-Präsident Trump anlässlich des heutigen Unabhängigkeitstages der Vereinigten Staaten von Amerika Schluss sein.

„Wir werden unser Kolonialreich auflösen. Das ist ein großer Tag für Amerika und ein noch größerer Tag für die Welt“, twitterte er. Demnach sollen beispielsweise Kolonien wie Deutschland, Italien, Japan (seit 1945), Südkorea (seit 1953), Afghanistan (seit 2001) der Irak (seit 2003) und so weiter endgültig ihre Unabhängigkeit erlangen. Auch sollen keine neuen Kolonien (geplant waren unter anderem die Okkupation von Libyen, Syrien, Nordkorea, dem Iran und Russland) mehr erobert werden, hieß es aus dem US-amerikanischen Ministerium für Äußeres und Kolonialangelegenheiten.

In Berlin selbst ist man angesichts der Ankündigung Trumps noch etwas ratlos, wie es nun weitergehen soll. „Wir sind es schon so sehr gewohnt, dass wir Befehle aus Washington erhalten und diese ausführen, dass wir doch gar nie gelernt haben, wie man eine eigenständige Politik macht“, heißt es aus dem Bundeskanzleramt. Man habe ja kürzlich erst neue Anordnungen von Botschafter Grenell erhalten, die man umsetzen wollte. Insidern der Bundesregierung zufolge habe es sogar heftige Tränenausbrüche gegeben, weil man sich in den Regierungskreisen nun fühle, „wie ein von den Eltern verstoßenes Kind.“

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