Gegen Tierleid: Fleisch aus dem Supermarkt anstatt vom Metzger

Gegen Tierleid: Fleisch aus dem Supermarkt anstatt vom Metzger

Um Tierleid zu verhindern, kauft Ute Schneider aus Berlin ihr abgepacktes Fleisch nur noch im Supermarkt. „Den Metzgern muss man ihr blutiges Handwerk legen“, so die 43-jährige Grundschullehrerin.

BERLIN (fna) – Früher hat Ute Schneider aus Berlin ihr Fleisch immer beim Metzger ihres Vertrauens gekauft. Doch seitdem sie mitbekommen hat, wie grausam mit den Tieren für unseren Fleischkonsum umgegangen wird, hat sie sich dazu entschlossen, dies nicht mehr zu unterstützen und das Fleisch nur noch abgepackt im Supermarkt zu kaufen.

„Früher war ich immer wieder beim Metzger um die Ecke und habe mir dort das Fleisch gekauft, welches ich dann zum kochen und braten verwendet habe“, erklärt die 43-jährige Blondine, „aber dann habe ich gesehen, wie sehr die Tiere dafür leiden müssen, um schlussendlich auf unseren Tellern zu landen.“ Damit müsse „jetzt Schluss sein.“

„Ich frage mich, warum die Menschen überhaupt noch zum Metzger gehen, wenn man sein Fleisch auch abgepackt im Supermarkt kaufen kann“, so die Neuköllnerin weiter. „Es müssen noch viel mehr Menschen erkennen, dass man auch Fleisch essen kann, ohne dabei Tierleid zu unterstützen.“ Deshalb will sie eine Initiative gegen Tierleid starten, welche in der Bevölkerung das Bewusstsein dafür schärft. „Man braucht ja auf Fleisch nicht zu verzichten“, erklärt die Grundschullehrerin, „weshalb ich meine Schüler versuche darüber aufzuklären.“

Zweimal jährlich macht sie deshalb mit ihren Schülern Exkursionen zu den Metzgereien und in den Supermarkt, „um ihnen die Unterschiede auzuzeigen und sie zu sensibilisieren.“ Mit Erfolg, wie sie sagt, denn „inzwischen rufen mich sogar schon die Eltern der Kinder an und danken mir für meine Aufklärungsarbeit. Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst.“

Bild: Flickr / Happy Meal CC BY-SA 2.0

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