Klimawandel: Klöckner will Anbau von Tropenfrüchten in Deutschland fördern

Klimawandel: Klöckner will Anbau von Tropenfrüchten in Deutschland fördern

Um dem Klimawandel zu begegnen, hat das Landwirtschaftsministerium bekannt gegeben, den Anbau von Bananen, Ananas, Mango und anderen Tropenfrüchten, aber auch von Reis in Deutschland zu fördern.

BERLIN (fna) – Der Klimawandel trifft auch Deutschland und somit auch die Landwirtschaft. Nachdem die Bauern bereits jetzt schon beim Getreide erste Noternten einfahren mussten und dabei auch teils starke Verluste erlitten, hat sich das Bundeslandwirtschaftsministerium entschlossen, mit Fördermaßnahmen zu reagieren. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) sagte der Nachrichtenagentur fna: „Der Klimawandel ist real. Wir müssen akzeptieren, dass bei uns bald tropische Verhältnisse herrschen und unsere Bauern entsprechend dabei unterstützen, sich vorzubereiten.“

In einem Aktionsplan habe das Landwirtschaftsministerium bereits erste Maßnahmen vorbereitet. „Wir können nicht tatenlos zusehen, wie unsere Bauern durch den Klimawandel Schaden erleiden. Derzeit prüfen wir, auf welchen Agrarflächen wir anstelle von Getreide künftig Reis anbauen können“, erklärte sie. „Aber auch unsere Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Walnussbäume werden wohl Bananen, Mangos, Papayas und Kokosnüssen weichen müssen.“ Auch bei der Ernährung werde es zu Umstellungen kommen, betont sie. „Anstatt wie bisher viel Brot werden die Deutschen eben mehr Reis essen müssen.“

Das Ministerium verweist hierbei auf Klimaprognosen für Deutschland, wonach die Durchschnittstemperaturen in den nächsten zehn Jahren von -1,7 bis +5,1 Grad in den Wintermonaten auf etwa +8 bis +13 Grad Celsius ansteigen werden, und von Juni bis September sogar von derzeit +16,0 bis +18,1 Grad auf +22 bis +27 Grad klettern dürften. Diese Entwicklung dürfe man „nicht verschlafen, sondern umfassend begegnet werden.“

„Insofern hat die Flüchtlingskrise auch Vorteile“, so Klöckner, „denn viele der Zuwanderer stammen aus tropischen Regionen und kennen sich damit aus. Das sind absolute Fachkräfte.“ Sie wolle nun mit dem Arbeitsministerium versuchen, dies entsprechend zu nutzen, „damit Deutschland auch vom Klimawandel umfassend profitiert.“ Denn „Palmenstrände an der Nord- und Ostsee – das ist doch der Traum eines jeden Deutschen, der dafür nicht in die Karibik oder nach Südostasien fliegen muss.“

Share this post

3 thoughts on “Klimawandel: Klöckner will Anbau von Tropenfrüchten in Deutschland fördern

  1. Endlich wird ein Traum wahr:

    Deutsche, kauft deutsche Bananen!

    Erinnert mich an den ungarischen Film (A tanu, der Zeuge – auch bekannt als Bruderkuss, leider in Deutschland schwer zu bekommen) aus der Zeit des „Sozialismus“ – seitdem ist die „ungarische Orange“ ein beliebtes“ Witzwort.

    Reply
  2. Die abwechselnden Hochs und Tiefs, deren „Sinuskurve“ der Wetterbewegungen in Ost-West-Richtung mal für warmes, mal für kaltes Wetter sorgen ist ein uraltes Phänomen und ausnahmesweise mal KEIN Effekt des Klimawandels, der sich an den Polen grad dreifach beschleunigt gegenüber den Prognosen durchs Eis frisst. Wir Piraten fordern weiterhin den entschiedenen, prioritären Kampf gegen die Ursachen (z.B. Kohleverstromung sofort beenden, wir machen weltweit immerhin 1,9% aus), weniger das rumdoktorn an Folgen, das sicher auch sein muss, aber wenn, dann insbesondere für die sogenannte 3. Welt, die es besonders schlimm treffen wird.

    Reply
  3. Diese abwechselnden Hochs und Tiefs sind eine Folge des Jetstreams. Das Ausbleiben dieses Wechsels duch eine starke Abschwächung des Jetstreams, wie derzeit gegeben, _ist_ eine Folge des Klimawandels.

    So etwa um die Jahrtausendwende stand unsere Welt am Abgrund. Heute sind wir einen Schritt weiter: Diese Welt befindet sich im freien Fall in die Katastrophe. Und unsere Politiker haben nichts Besseres zu tun, als über „Obergrenzen“ zu schwafeln (wobei diese Obergrenze sowieso Schwachsinn ist, da eine Obergrenze nur für normale Einwanderung anwendbar ist, wir aber kein Einwanderungsgesetz haben, und auf Flüchtlinge/Asylbewerber ist eine Obergrenze schlicht nicht anwendbar), anstatt die ganz große Katastrophe, die unser aller Leben bedroht, auch nur ernsthaft zu diskutieren. Es werden Pseudoprobleme künstlich erschaffen, damit Niemand merkt, dass unsere Politik auf ganzer Linie versagt.
    Dazu kommt, dass anscheinend Niemand verstehen will, dass die Afrikaner nicht einfach in ihrem Land bleiben wollen, um da fröhlich vor sich hin zu sterben. Vor Allem nicht, da unser Wohlstand die Ursache für ihren Hunger ist. Es werden nicht Millionen, sondern Milliarden zu uns kommen, weil wir ihre Länder unbewohnbar gemacht haben. Dass wir gerade dabei dabei sind, die ganze Welt unbewohnbar zu machen, dürfte daran Nichts ändern. Auch, dass es zu Kriegen um die letzten Reserven an Wasser und Nahrung kommen wird, spielt in der Politik keine Rolle. Ablenken und den Flüchtlingen die Schuld in die Schuhe schieben, das sind die einzigen „Lösungen“, die unsere Politik anzubieten hat.
    Das Traurige daran ist, dass das Klima bereits am Kippen ist. Das heisst, selbst, wenn wir sofort mit dem Ausstoß von Klimagasen aufhören würden, der Prozess ist unumkehrbar geworden. Das, wovor die Wissenschaftler seit Jahren warnen, ist inzwischen eingetreten. Das wird die Meisten von uns das Leben kosten.

    Reply

Post Comment