Kurz: „Ich will Merkel als deutscher Bundeskanzler beerben“

Kurz: „Ich will Merkel als deutscher Bundeskanzler beerben“

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat große Pläne. Er will Angela Merkel beerben und Bundeskanzler von Deutschland werden. Österreicher in der deutschen Politik hätten ohnehin „Tradition“.

WIEN, BERLIN (fna) – Sebastian Kurz, seines Zeichens derzeit Bundeskanzler von Österreich, hat große Pläne. Die Regierungsführung in der Alpenrepublik seien „sehr interessante Lehrjahre, die mich auf etwas Größeres vorbereiten“, so der bald 32-Jährige. Immerhin habe er es geschafft, „die Freiheitlichen zu zähmen und eine funktionierende Reformregierung rechts der Mitte zu bilden. Das braucht Deutschland auch. Ich will Angela Merkel als deutscher Bundeskanzler beerben.“ Er sei der beste Kandidat dafür, „wieder Recht und Ordnung in Deutschland gelten zu lassen.“

Der Christdemokrat will nun sämtliche Optionen überprüfen, wie er dies nun umsetzen kann. Immerhin sei er „immer noch begeistert von der Mai-Umfrage in Deutschland.“ Damals sagten immerhin 38 Prozent der Befragten zur Nachrichtenagentur INSA, sie würden eine „Liste Kurz“ wählen. „Das macht mich in Deutschland noch beliebter als in Österreich“, so der ÖVP-Politiker zur Nachrichtenagentur fna. Immerhin hätten Österreicher als Politiker in Deutschland ja auch Tradition.

Kurz hofft nun auf die Doppelstaatsbürgerschaft, um so gleich „Doppelkanzler“ zu werden – einmal in Österreich und gleichzeitig auch in Deutschland. „Eine Zusammenführung beider Länder geht ja wegen des Anschlussverbots leider nicht“, beklagt er sich. „Aber dafür können wir sicher auch eine Lösung finden.“ Beim Koalitionspartner FPÖ stößt dieser Vorschlag auf Zuspruch. Verkehrsminister Norbert Hofer sieht auch für seine Partei „Synergieeffekte“, zumal man auch mit der AfD zusammengehen könne: „Alles für Deutschland“ sei ohnehin immer sein Motto gewesen, so der ehemalige FPÖ-Präsidentschaftskandidat.

In der CDU selbst würde man eine Spitzenkandidatur von Sebastian Kurz begrüßen. Vor allem die konservative „Werte-Union“ und weitere Vertreter des rechten Parteiflügels sehen darin „eine große Chance für Deutschland“. So auch der Vorsitzende des „Freiheitlich-konservativen Aufbruchs“, Alexander Mitsch. „Mit Herrn Kurz als deutschem Bundeskanzler könnten wir die Marke von 40 Prozent locker wieder überschreiten und hätten dann wohl die Auswahl zwischen FDP und AfD als Koalitionspartner, um so Deutschland wieder auf den richtigen Weg zu bringen.“

Auch Sylvia Pantel vom „Berliner Kreis in der Union“ würde Kurz den Weg nach Berlin ebnen. „Einen solchen jungen, dynamischen Führer braucht die Union“, so die konservative Politikerin. „Unsere konservative Nachwuchshoffnung Philipp Amthor könnte von Sebastian Kurz sehr viel lernen.“ Deshalb freue sie sich schon auf künftige Verhandlungen, um diesen Wunsch in die Wirklichkeit umsetzen lassen zu können.

Bild: Screenshot Youtube

Share this post

2 thoughts on “Kurz: „Ich will Merkel als deutscher Bundeskanzler beerben“

Post Comment