Nach Junckers Exzessen: Brüssel ordnet Alkoholverbot an

Nach Junckers Exzessen: Brüssel ordnet Alkoholverbot an

Der Brüsseler Stadtrat hat angesichts der Alkoholexzesse von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in der ganzen Stadt ein ab 1. August geltendes striktes Alkoholverbot ausgerufen. Man wolle sich den Ruf nicht ruinieren lassen.

BRÜSSEL (fna) – Die Bilder vom schwankenden, torkelnden, herumschmusenden und lallenden EU-Kommissionschef gingen um die Welt und beschädigten nicht nur das Ansehen der Europäischen Union als Institution selbst, sondern auch jenes der Stadt Brüssel. Das will sich die Stadtregierung nicht gefallen lassen und setzt nun auf strikte Prohibition.

„Wir sind keine Stadt von Säufern“, erklärte Brüssels Bürgermeister, Philippe Close (PS) der Nachrichtenagentur fna. Der 46-jährige Sozialist und dessen Mitte-Links-Stadtregierung habe „aufgrund der aktuellen Ereignisse leider umfangreiche Maßnahmen zur Wahrung der Reputation der Stadt durchführen müssen.“ Das heißt: Mit dem 1. August wird in der belgischen Hauptstadt der Verkauf, Ausschank, Besitz und Genuss von Alkohol verboten sein. Auch Pralinen mit Alkoholfüllung sind ab dann beispielsweise verboten.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern. Allerdings heißt es aus seinem Umfeld, er habe äußerst ungehalten darauf reagiert und leere Cognacflaschen durch sein Büro geworfen. Es heißt, er habe bereits Vorbereitungen dazu getroffen, den Sitz der EU-Kommission zu verlegen. Neben seiner Heimat Luxemburg habe er auch München als alternative Möglichkeiten vorgeschlagen, „weil die Auswahl an Bieren einfach großartig ist und dort ein Alkoholverbot alleine schon wegen dem Tourismus und dem Oktoberfest nicht kommen wird.“

Share this post

5 thoughts on “Nach Junckers Exzessen: Brüssel ordnet Alkoholverbot an

  1. Winfried Grüter · Edit

    Infam und primitiv, da es ja nicht als Ironie erklärt ist. und solange nicht geklärt ist, hale ich diese Art von Diffamierung einer Berliner Zeitung nicht für würdig. Nun ja eszst ja der Express. nich eine Größenordnung unter der Geschmacklosigkeit der Bildzeitung.

    Reply

Post Comment