Asyl abgelehnt: Afrikanische Hitze wird aus Deutschland abgeschoben

Asyl abgelehnt: Afrikanische Hitze wird aus Deutschland abgeschoben

Die afrikanische Hitzewelle, welche Deutschland seit Tagen schwitzen lässt, ist bald schon wieder vorbei. Das Asylgesuch wurde vom BAMF abgelehnt. Nun muss nur noch der BGH die Klage des Anwalts abweisen.

BERLIN (fna) – Die illegal nach Deutschland eingereiste afrikanische Hitzewelle, welche die ganze Bundesrepublik mit Temperaturen weit über 30 Grad Celsius stöhnen und schwitzen ließ, wird bald schon wieder abgeschoben. Dies verkündete Bundesinnenminister Horst Seehofer unter Berufung auf eine Entscheidung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

„Das Asylgesuch der Hitzewelle wurde im Eilverfahren überprüft und abgelehnt“, so Seehofer. Bei der Überprüfung der Sachlage wurde demnach rasch festgestellt, „dass die Hitzewelle in Afrika keiner Verfolgung durch Blizzarde oder Kältewellen ausgesetzt ist und deshalb kein Asylgrund vorliegt.“ Nun wolle man rasch dafür sorgen, dass sie wieder in ihre Heimat zurück abgeschoben wird.

Der von „Pro Asyl“ bezahlte Anwalt der Hitzewelle will die Abschiebung jedoch mit allen Mitteln verhindern. „Mein Mandant hat sich in Deutschland nichts zuschulden kommen lassen und sich bereits in wenigen Tagen sehr gut integriert“, so Martin Schössel von der Kanzlei Klößl und Schössel. „In Afrika ist sie tagtäglich millionenfachen Morddrohungen ausgesetzt und wird von bösartiger Vertreibung bedroht. Man vollzieht dort sogar eigene Regentänze, mit der man sie diskriminiert.“ Deshalb sei es die Pflicht Deutschlands, die Hitzewelle dauerhaft aufzunehmen, weshalb er gegen die Entscheidung des BAMF bereits beim Bundesgerichtshof (BGH) geklagt habe.

Angesichts der Dringlichkeit des Falles wollen die BGH-Richter bereits morgen über den Fall afrikanische Hitzewelle urteilen. Im Bundesinnenministerium ist man sich sicher, recht zu bekommen und die Abschiebung bereits in den nächsten Tagen durchführen zu können. „Dann werden wir ein Einreiseverbot verhängen und darauf hoffen, dass Angela Merkel bis zum nächsten Sommer eine europäische Lösung für den Schutz der EU-Außengrenzen gefunden hat, und sich die Hitzewelle nicht erneut illegal nach Deutschland begibt“, so Seehofer.

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