„Die Scharia muss Teil der deutschen Rechtskultur werden“

„Die Scharia muss Teil der deutschen Rechtskultur werden“

In der Diskussion über die Islamkonferenz und die Integration der Muslime in Deutschland fordern Politiker, Islamverbände und Richter dazu auf, die Scharia in die deutsche Rechtskultur zu übernehmen.

BERLIN (fna) – Seit mehreren Jahren wird immer wieder über die Integration der muslimischen Zuwanderer in Deutschland debattiert. Dabei, so der häufig geäußerte Vorwurf, hätten nicht nur die Migranten selbst eine Bringschuld, sondern auch die deutsche Mehrheitsgesellschaft. „Integration ist keine Einbahnstraße“, so Grünen-Politikerin Claudia Roth. „Auch wir müssen uns auf die Migranten zubewegen.“ Da könne die Scharia durchaus „eine Orientierung sein“, zumal in Deutschland immer mehr Muslime leben würden.

Der Sprecher des Islamverbandes „Inschallah Germania“, Aydin Özgür, sagte der Nachrichtenagentur fna: „Wie können sich die Muslime in Deutschland integrieren, wenn man die Gesetze Allahs dort nicht respektiert?“ Er fordert deshalb dazu auf, das islamische Rechtssystem der Scharia auch ins deutsche Recht zu übernehmen, „damit die wachsende Zahl der Muslime in Deutschland sich auch heimisch fühlt.“ Er betont: „Die Scharia muss ein Teil der deutschen Rechtskultur werden, so wie die Muslime ein Teil der deutschen Gesellschaft geworden sind.“ Man könne „die religiösen Gefühle von Millionen Menschen nicht einfach so ignorieren.“

Auch aus dem Deutschen Richterbund sind wohlwollende Worte dazu zu vernehmen. „Schon seit Jahren ziehen einige Richter in Deutschland immer wieder die Scharia mit als Bewertungsgrundlage für Urteile heran, wenn es um zivilrechtliche oder familiäre Angelegenheiten geht“, so ein Sprecher. Man könne dies also durchaus ausweiten, wenngleich die Richter mögliche Todesurteile kritisch sehen.

„Wir können doch nicht hingehen und auch in Deutschland Steinigungen erlauben“, so ein anonym bleiben wollender Bundesrichter zur fna, „aber mit Hände abhacken oder auch Auspeitschungen sollte es kein Problem geben.“ Da müsse man eben auch mit den Muslimverbänden einen Kompromiss finden, „mit dem alle Seiten leben können.“ Allerdings sei dies eine Sache der Gesetzgeber. Die Richter könnten sich nur daran orientieren, was der Bundestag als gültige Rechtslage definiere.

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7 thoughts on “„Die Scharia muss Teil der deutschen Rechtskultur werden“

  1. Die Idee ist gut – aber Scheiße ! Haben die schon mal daran gedacht , was für einen Riesenberg von Papier gebraucht wird, um alle im Umlauf befindlichen Gesetzbücher durch die neuen schariaintegrierten Exemplare zu ersetzen ? Wäre es da nicht einfacher, grundsätzlich die Schariagesetze gegen alle deutschen Staatsbürger anzuwenden, da in naher Zukunft sowieso die ethnisch Deutschen in die Zuwanderer vollkommen integriert und assimiliert sein werden ? Eine deutsche Übersetzung der Scharia wäre deutlich günstiger, zumal die vorhandenen Gesetzbücher als Altpapier recycelt werden könnten.

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  2. „Der Sprecher des Islamverbandes „Inschallah Germania“, Aydin Özgür, sagte der Nachrichtenagentur fna: „Wie können sich die Muslime in Deutschland integrieren, wenn man die Gesetze Allahs dort nicht respektiert?“ “

    Das tut doch mal richtig weh im Kopf.

    Wieso bietet die BZ solchen Wirrköpfen ein Forum?

    Hätte sowas schwachsinnes eher in der taz verortet

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  3. Wie besoofen ist das denn nun wieder. Warum fragen Sie eigentlich immer diese verkappten Grünen-Politiker? Der Staat ist die oberste Instanz. Religion hat mit dem Staat nichts zu tun – Religionsfreiheit ist ein Grundbestand des Grundgesetztes.
    Was wollen die Grünen eingentlich noch? Freies Gras für alle ?? Ach ne, geht ja nicht – das schnuppfen die wohl selber (eigenbedarf).

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