Dürre in Deutschland: Afrikanische Regentänzer sollen Bauern helfen

Dürre in Deutschland: Afrikanische Regentänzer sollen Bauern helfen

Nachdem sich eine Elfen-Beauftragte um die Bundesautobahn 2 kümmerte, sollen laut dem Landwirtschaftsministerium nun afrikanische Regentänzer der Dürre abhelfen und mehr Niederschläge bringen. Bis zu 90.000 Fachkräfte sollen in Afrika dafür angeworben werden.

BERLIN (fna) – Nachdem die ganzen Gebete nichts nützen und die Ernteausfälle infolge der langanhaltenden Trockenheit immer größer werden, kommt nun die lange versprochene Hilfe des Bundeslandwirtschaftsministeriums für die leidgeplagten Landwirte. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) anwortete auf Nachfrage gegenüber der Nachrichtenagentur fna, was sie denn unternehmen wird, um den Bauern zu helfen: „Geld gibt es natürlich keines, aber wir haben bereits erste Feldversuche mit afrikanischen Regentänzern durchgeführt, die wir in den Asylbewerberheimen gefunden haben.“

Die Bauern würden mit einer Milliarde Euro „viel zu viel Geld fordern“, erklärt die Ministerin. Geld, welches man nicht habe, weil die Priorität derzeit beim Zwei-Prozent-Ziel der NATO liege und man mehr in Panzer, Kampfflugzeuge und Atombomben investieren müsse. „Deshalb haben wir die Pilotversuche gestartet“, erklärt Klöckner. Offenbar mit Erfolg. Denn in den letzten Tagen konnten bereits mehrere lokale Gewitter mit heftigen Regenfällen verzeichnet werden.

„Um dem Klimawandel zu begegnen, haben wir in Zusammenarbeit mit dem Außen- und dem Innenministerium die Anwerbung von entsprechenden Fachkräften aus Afrika beschlossen“, so die CDU-Politikerin, die auch die Afrika-Reise von Bundeskanzlerin Merkel dafür nutzen möchte, in den afrikanischen Ländern dafür zu werben. Immerhin ist der Bedarf groß. „Angesichts der Fläche Deutschlands und der lokal begrenzten Effekte rechnen wir mit einem Bedarf von mindestens 90.000 Regentänzern, die inklusive Familie nach Deutschland geholt werden, um so solche Katastrophen künftig zu vermeiden.“ Die Regentänzer erhalten dann eine Festanstellung beim Bund. Die jährlichen Kosten für Gehälter, Dienstwagen, Arbeitsmaterialien und Pauschalen sollen demnach „die Marke von sieben Milliarden Euro jährlich nicht überschreiten.“

Klöckner hofft, so künftige Dürreperioden glimpflich überstehen zu können und rechnet damit, dass „die Landwirte infolge der ausbleibenden Ernteausfälle mindestens zehn Milliarden Euro mehr in der Tasche haben.“ Zur Not könne man auch auf den Reisanbau umsteigen, sollte zu viel Regen kommen. „Das wäre aber kein Schaden, zumal die Deutschen ohnehn zu viele Kartoffeln essen“, betont sie. Angesichts des Klimawandels möchte sie ohnehin den Anbau von Tropenfrüchten in Deutschland fördern.

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