Krise gelöst: China kauft Griechenland

Krise gelöst: China kauft Griechenland

Griechenland wird chinesisch. Für insgesamt 1,5 Billionen Euro kauft Peking das Land von der EU, der EZB und dem IWF ab. Ein guter Deal für alle Seiten.

ATHEN, PEKING (fna) – Vertreter Griechenlands, Chinas und der Europäischen Union bezeichnen den Schritt als äußerst positiv. Nachdem die bisherigen sogenannten Rettungspakete lediglich dafür sorgten, dass die griechische Wirtschaft geschrumpft ist und die Verschuldung anstieg, sowie es als unwahrscheinlich gilt, dass Athen die Schulden nach dem Bailout der Banken, Versicherungen und Hedgefonds durch die Kassen der europäische Steuerzahler jemals zurückzahlen kann, kommt das Angebot gerade zur richtige Zeit.

„Griechenland hat rund 350 Milliarden Euro an Schulden, plus erwartete Zinszahlungen sind es dann um die 500 Milliarden Euro“, so der Chefverhandler Athens, Dimitrios Pabankrottulos zur Nachrichtenagentur fna. „Peking hat zudem 500 Milliarden Euro für die staatlichen Infrastrukturen geboten, sowie weitere 500 Milliarden Euro für die historischen Stätten und Kunstschätze.“ Das Geld soll zwischen den neuen Eigentümern Griechenlands, der EU, der EZB und dem IWF aufgeteilt werden.

„Zuerst waren wir in den Händen von Banken, Versicherungen und Hedgefonds, nun von EU, EZB und IWF“, so Pabankrottulos weiter, „Doch das chinesische Angebot gibt uns Griechen nun wieder Hoffnung auf eine bessere Zukunft.“ Immerhin soll Griechenland so eine Schlüsselrolle in Pekings „Neuer Seidenstraße“ spielen und zum Haupttransport-Hub für Europa avancieren. Infolge der EU-Mitgliedschaft Griechenlands kauft sich China so zudem auch in die Europäische Union ein, wodurch sämtliche Handelsbarrieren wegfallen.

Der chinesische Chefverhandler Wing Klingbing erklärt gegenüber der fna: „Für uns ist dies die beste Lösung und für die Griechen ebenso. Anstatt dieser pseudo-sozialistischen Syriza-Regierung wird künftig die KPCh das Ruder übernehmen und mit der schlampigen Verwaltung aufräumen.“ Insgesamt 45.000 chinesische Beamte sollen dann nach Athen und in die griechischen Regionen entsandt werden, um dort die Verwaltung zu übernehmen und gemeinsam mit griechischen Beamten zu arbeiten. Auch wird der Yuan neben dem Euro amtliches Zahlungsmittel sein und sämtliche Preise in beiden Währungen ausgeschrieben sein müssen.

Bei der Troika aus EU, EZB und IWF ist man über das Angebot erfreut. Immerhin zahlt sich so der Bailout der Finanzindustrie aus und die Politiker müssen den Bürgern nicht mehr ständig in die Tasche lügen und sie nach Strich und Faden veräppeln, nur um ihre Wahlchancen nicht zu gefährden. „Schlussendlich ist es doch der beste Deal den wir bekommen konnten“, so ein Troika-Sprecher. Immerhin können die anderen EU-Staaten so einen Teil ihrer infolge der Rettung der Banken, Versicherungen und Hedgefonds stark gestiegenen Staatsschulden abbauen. „Schlussendlich, so könnte man es sagen, haben die Chinesen dann unsere Finanzindustrie gerettet“, kichert der Sprecher, „das haben wir doch gut gemacht, nicht?“

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3 thoughts on “Krise gelöst: China kauft Griechenland

  1. Dürfen dann die chinesischen Sportler auch an den EU-Wettkämpfen teilnehmen?
    Da wird sich der chinesische Sportminister Viel Do Ping aber freuen über die vielen Medaillen!

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  2. Dürfen dann die chinesischen Sportler auch an den EU-Wettkämpfen teilnehmen?
    Da wird sich der chinesische Sportminister Viel Do Ping aber freuen über die vielen Medaillen!

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