Studie: Männer mit Affären haben mehr Sex

Studie: Männer mit Affären haben mehr Sex

Eine Studie unter verheirateten Männern zeigt, dass jene mit Affären deutlich mehr und besseren Sex haben als jene, die sich keine Mätresse zulegen. Sogar mit der eigenen Frau läuft es im Ehebett demnach besser.

BERLIN (fna) – Forscher der Humboldt-Universität zu Berlin haben in einer langjährigen Studie mit insgesamt 2.478 verheirateten Berliner Männern eine überraschende Entdeckung gemacht. Jene, die zumindest eine oder zwei Geliebte haben, konnten eine deutlich höhere Frequenz an Schäferstündchen vorweisen als jene, die ihrer Ehefrau treu blieben. Auch qualitativ, so die Ergebnisse der Befragungen, haben diese Männer ein besseres Sexleben.

„Wir haben vor fünf Jahren insgesamt 2.478 verheiratete Männer aus Berlin für unsere langjährige Studie gewinnen können“, so der Forschungsleiter, Prof. DDr. Helmut Wassikowski. Die Männer seien zu dem Zeitpunkt bereits mindestens fünf Jahre mit derselben Frau verheiratet gewesen. „Ganze 28 Prozent unserer Probanden hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Affäre laufen“, erklärt er. „Weitere 19 Prozent begannen während der Studienperiode kurz- und langfristige Affären.“ Der Rest der Männer blieb treu oder hatte lediglich One Night Stands bzw. besuchte ab und an ein Bordell.

„Wir fanden heraus, dass unsere Studienteilnehmer im Schnitt 38,2 Mal pro Jahr Geschlechtsverkehr hatten“, so der Sozialwissenschaftler weiter. Bei den Ehemännern ohne Geliebte und nur gelegentlichen außerehelichen Aktivitäten waren es 31,4 solcher Kontakte, bei jenen mit Affären sogar 45,8. „Interessant ist, dass jene Männer ohne Affären durchschnittlich 28,4 Mal mit ihrer eigenen Ehefrau schlafen, jene die jedoch Affären haben sogar 30,6 Mal“, so Wassikowski. „Offenbar führen die außerehelichen Abenteuer dazu, dass das Liebesleben insgesamt aufgewertet wird.“

Im kommenden Jahr wollen die Berliner Sozialwissenschaftler eine ähnliche Studie mit Ehefrauen durchführen und so feststellen, ob es auch beim anderen Geschlecht ähnliche Verhaltensmuster und Frequenzen gibt. „Wir hoffen, so einen tieferen Einblick in das Eheleben der Berlinerinnen und Berliner zu erhalten“, erklärt der Professor der Nachrichtenagentur fna.

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