Antwort auf Wagenknechts „Aufstehen“: Gauland gründet „Hinsetzen“

Antwort auf Wagenknechts „Aufstehen“: Gauland gründet „Hinsetzen“

Der große Erfolg bei der Gründung der linken Sammlungsbewegung „Aufstehen“ durch Sarah Wagenknecht führt dazu, dass nun AfD-Fraktionsvorsitzender Alexander Gauland die rechte Sammlungsbewegung „Hinsetzen“ gründen will.

BERLIN (fna) – Innerhalb kürzester Zeit konnten die Linke-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine zehntausende Mitglieder für ihre linke Sammlungsbewegung „Aufstehen“ gewinnen. Diese kommen von den Linken, den Grünen, der SPD und aus parteifreien Kreisen. Auch schlägt diese Bewegung schon medial so große Wellen, dass man auch in der AfD daran denkt, einen ähnlichen Erfolg zu erzielen.

„Als Reaktion auf die Gründung der Partei ‚Die Linke‘ gab es die erfolgreiche Gründung der Partei ‚Die Rechte‘. Deshalb wollen wir angesichts des Erfolges bei der Gründung der linken Sammlungsbewegung ‚Aufstehen‘ nun eine rechte Sammlungsbewegung mit dem Namen ‚Hinsetzen‘ gründen“, so AfD-Fraktionsvorsitzender Alexander Gauland. „Wir wollen so auch konservative Personen ansprechen, die sonst eher Berührungsängste mit der AfD haben“, erklärt der 77-Jährige der Nachrichtenagentur fna.

Er möchte so auch Mitglieder von CDU, CSU, Freien Wählern, Republikanern, NPD und FDP ansprechen, die an einer außerparlamentarischen Zusammenarbeit interessiert sind. „Nur so können wir ein Gegengewicht zur Rotfront schaffen, die ganz Deutschland zu einer neuen DDR umbauen wollen“, so Gauland weiter. „Zum Schluss verbrüdern wir uns dann ja noch mit Nordkorea, Venezuela, Kuba und China.“

Bild: Flickr / metropolico.org CC BY-SA 2.0

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