Sawsan Chebli: „Jeder Arbeiter sollte Rolex tragen können“

Sawsan Chebli: „Jeder Arbeiter sollte Rolex tragen können“

Selbst in Armut aufgewachsen schaffte Sawsan Chebli mit ihren politischen Posten nun einen gewissen Wohlstand, den sie auch mit ihrer Rolex-Uhr zeigt. Sie findet, jeder Arbeiter solle sich eine solche Uhr leisten können und darum wie sie in die Politik gehen.

BERLIN (fna) – Die Berliner Staatssekretärin, Sawsan Chebli (SPD), wird wegen ihrer siebentausend Euro teuren Rolex-Uhr massivst attackiert, die sie jedoch bereits seit einigen Jahren besitzt und schon als Vize-Sprecherin des Auswärtigen Amtes trug. Nun wehrt sie sich.

Gegenüber der Nachrichtenagentur fna sagte die 40-Jährige: „Wie ich schon auf Twitter erklärte, habe ich mit 12 Geschwistern in zwei Zimmern gewohnt und auf dem Boden geschlafen und gegessen, weil wir zu arm waren.“ Nun wo sie es zu etwas gebracht habe, wolle sie sich „auch ein klein wenig Luxus gönnen, so wie es jeder machen würde.“

Als überzeugte Sozialdemokratin sei es ihr auch ein Anliegen, „dass jede Arbeiterin und jeder Arbeiter auch eine Rolex tragen kann, ohne deshalb als dekadent zu gelten.“ Nicht umsonst setze sich die SPD „seit über hundert Jahren für die Arbeitnehmer ein, damit sie auch ein Stück vom Kuchen abbekommen.“ Auch deshalb sei sie in die Politik gegangen, „denn von ehrlicher Arbeit allein wird man ja nicht wohlhabend, wie jeder inzwischen weiß.“

„Wenn Sie als einfacher Arbeiter auch eine Rolex haben wollen, gehen Sie doch in die Politik und vertreten Sie dort die Arbeitnehmer“, erklärt sie weiter. Selbst ein eigenes Häuschen, ein Mercedes in der Garage und eine Ferienwohnung am Meer seien so für jeden Arbeiter möglich. Auch das sei eine „sozialdemokratische Errungenschaft, auf die man stolz sein muss.“ Immerhin hätte sie sich ihren „kleinen Luxus ohne die SPD nicht leisten können.“ Dafür ist sie ihrer Partei auch sehr dankbar.

Bild: Screenshot Youtube

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2 thoughts on “Sawsan Chebli: „Jeder Arbeiter sollte Rolex tragen können“

  1. Natürlich, jeder sollte so eine protzige Bonzenuhr tragen und deshalb in die Politik gehen. Nur wird das nicht gehen, denn die meisten Arbeiter und Angestellten haben einen anständigen Beruf gelernt und müssen außerdem , durch ihre Steuergelder solche Dummbeutel wie sie finanzieren .
    Und außerdem, jeder ehemalige Hilfsschüler ist intelligenter als die und wo sollte sie denn dann weiter ihren Unsinn reden ?

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  2. Berggeist Rübezahl · Edit

    Höre ich etwa Kritik heraus?
    Diese Frau ist ein Beispiel für die hervorragende Integration von Migranten aus Arabien in die Zivilgesellschaft der BRD.

    Selbstverständlich ist die Rolex eine Insignie, dass man dazugehört, weil man immer artig war und nie widersprochen hat. So steigt man auf, so gehört man zur deutschen Zivilgesellschaft dazu. Und wenn man Teil des Establishments ist, darf man natürlich auch nach unten treten, um das Erreichte zu verteidigen oder unter dem Hashtag #wirsindmehr ( Satz „Wir sind zu wenig radikal“) Radikalität und Härte gegenüber dem politischen Gegner fordern.

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