Von der Leyen gründet Bundeswehr-Beratungsfirma

Von der Leyen gründet Bundeswehr-Beratungsfirma

Anstatt sich mit einem lächerlichen Ministergehalt und ein paar Aufträgen an die Beratungsfirma ihres Sohnes zufrieden zu geben, will sich Ursula von der Leyen künftig als Bundeswehr-Beraterin selbstständig machen.

BERLIN (fna) – Ein Ministergehalt ist nicht genug und die Zukunftsaussichten in der Bundesregierung sich angesichts der desaströsen Umfragewerte für CDU, CSU und SPD, also den Regierungsparteien, ohnehin schlecht. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat deshalb beschlossen, zusammen mit ihrem Sohn, der derzeit bei der US-Beratungsfirma McKinsey ist, welche schon mit umfangreichen Aufträgen für das Verteidigungsministerium bedacht wurde, eine eigene Beratungsfirma zu gründen.

„Das Beratungsbusiness ist ein boomendes Geschäft“, erklärt von der Leyen gegenüber der Nachrichtenagentur fna. „Durch mein umfangreiches Fachwissen in Bezug auf die Verteidigungspolitik, meine außerordentlich guten Beziehungen zu den Verteidigungsministerien der NATO-Länder und Dank der Expertise meines Sohnes wird unser neues Beratungsunternehmen VdL Defense Consulting wohl die Nummer eins in diesem Bereich weltweit.“ Zuerst jedoch will sie sich um die Bundeswehr kümmern, „die in den letzten Jahren leider nicht gut genug beraten wurde.“ Im Budget für 2019 seien dafür bereits 50 Millionen Euro vorgesehen, für 2020 und 2021 jeweils weitere 75 Millionen Euro.

Von der Leyen habe bereits einige „hochkarätige ehemalige und aktive Verteidigungspolitiker aus dem ganzen NATO-Raum“ für ihr Unternehmen gewinnen können, welches mit Anfang 2019 den operativen Betrieb aufnehmen werde. „Und wenn der Jens [Spahn, Anm. der Red.] schon während seiner aktiven Politikerzeit an Unternehmen beteiligt sein kann, die direkt mit seiner politischen Arbeit zu tun haben, dann kann ich das als langgediente Politikerin erst recht.“

Bild: Wikimedia / Kuhlmann /MSC CC BY 3.0 de

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2 thoughts on “Von der Leyen gründet Bundeswehr-Beratungsfirma

  1. Ich wusste es: Dass die BRD eine GmbH sein soll, ist eine reine Verschwörungstheorie. Sie ist keine GmbH, sondern ein Familienbetrieb!

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  2. Berggeist Rübezahl · Edit

    Zensursula aka Flintenuschi hat doch noch andere Kinder, oder?
    Die könnten einen Camping- und Outdoorladen eröffnen, in dem die Bw dann zukünftig die 2 % vom Bruttoinlandsprodukt ausgeben kann. Da wird dann selbst Amazon neidisch.

    Man könnte es aber auch mit „brauner Ware“ versuchen, um jede Stube in Kasernen mit dem neusten und größten Plasma-TV auf dem Markt zu bestücken. So gewinnt man junge und sportliche Rekruten für die Bw!

    Und falls „braune Ware“ politisch zu belastet ist, dann wäre der Umstieg auf „weiße Ware“ auch noch möglich, denn derzeit droht den Kasernenunterkünfte eine Kühlschrankinvasion.

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