Giffey: Hartzer sollen verhüten und sich nicht vermehren

Giffey: Hartzer sollen verhüten und sich nicht vermehren

Familienministerin Franziska Giffey will an arme Frauen kostenlose Verhütungsmittel verteilen und so generationenübergreifend die Armut in Deutschland bekämpfen. „Armut vererbt sich, also ist es besser, wenn Arme keine Kinder bekommen“, so die Sozialdemokratin. Friedrich Merz unterstützt sie dabei.

BERLIN (fna) – Armutsbekämpfung beginnt zuhause, in der Familie. So sieht es Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, die künftig Frauen mit geringen Einkommen finanzielle Unterstützung zukommen lassen will, um zu verhüten. „Jeder weiß, dass Hartzer im Schnitt mehr Kinder haben als arbeitende Menschen und wie Studien belegen, verharren auch deren Kinder in Armut“, so die Sozialdemokratin zur Nachrichtenagentur fna.

Giffey bekräftigt damit ihre gegenüber den Funke-Zeitungen geäußerte Forderung, wonach auch Frauen mit geringem Einkommen kostenlos die Pille oder die Spirale verschrieben bekommen sollen. „Armut vererbt sich, also ist es besser, wenn Arme keine Kinder bekommen“, erklärte sie weiter. Dies sei „der beste Weg um Armut zu bekämpfen. Wenn Arme keine Kinder mehr bekommen, sterben sie aus.“

„Ich kann mir sogar vorstellen, dass wir für Hartzer medizinische Eingriffe wie eine Sterilisation oder eine Vasektomie bezahlen“, so die Sozialdemokratin weiter. Man müsse hier auch die Männer stärker in die Pflicht nehmen. „Es kann ja nicht sein, dass die ganzen Hartzer überall Kinder zeugen, diese dann aber mangels Einkommen ihrer Väter nicht ausreichend versorgt werden. Wir haben schon zu viele Kevins und Schantalls in Deutschland. Das reicht.“

Unterstützung bekommt sie aus der CDU: Der Kandidat für die Merkel-Nachfolge als Parteivorsitzender, Friedrich Merz, pflichtet ihr bei. „Rammeln wie die Karnickel und dann entsprechend Kinder in die Welt zu setzen, denen es an einer grundlegenden Versorgung und Bildungsmöglichkeiten mangelt – das muss ein Ende haben“, erklärte er gegenüber der fna. „Gerade über Ostdeutschland müsste man Millionen von Kondomen per Flugzeug abwerfen, damit sich die Unterschicht nicht mehr vermehrt.“

Ersten Plänen zufolge will das Bundesfamilienministerium ab 2019 jährlich bis zu 50 Millionen Euro zur Armutsbekämpfung durch Verhütung bereitstellen. „Die Menschen in Deutschland sollen sehen, dass sozialdemokratische Politik wirkt“, so Giffey abschließend.

Share this post

One thought on “Giffey: Hartzer sollen verhüten und sich nicht vermehren

Post Comment