Merz: Ich mache aus der BRD GmbH eine echte Deutschland AG

Merz: Ich mache aus der BRD GmbH eine echte Deutschland AG

Friedrich Merz will neuer CDU-Chef werden und auch Bundeskanzler. Aus Merkels „marktkonformer Demokratie“ in der BRD GmbH will er eine echte Deutschland AG und sämtliche Deutsche zu Aktionären machen.

BERLIN (fna) – Friedrich Merz kennt sich als Wirtschaftsanwalt, BlackRock-Lobbyist und Vorstandsmitglied mehrerer Konzerne hervorragend darin aus, wie man solch große Unternehmen führt. „Die Form der GmbH war vielleicht früher in den 50ern und 60ern noch up to date, wenn es um das Management einer Staatssimulation geht“, so der CDU-Politiker, „aber heute brauchen wir die Aktiengesellschaft als Rechtsform, um besonders effektiv zu sein.“

Merz betont, dass die bisherigen Eigentümer der Bundesrepublik – also vor allem die USA, das Vereinigte Königreich und Frankreich – ihre Gesellschafteranteile ebenfalls in die neue AG überführen müssen, wenn er die Amtsgeschäfte in Deutschland übernimmt. „Die bisherigen Haupteigentümer, also die Besatzungsmächte, werden in Zukunft zusammen 49 Prozent der Deutschland-Aktien halten“, erklärte er der Nachrichtenagentur fna. „Die EU wird weitere 26 Prozent erhalten und die restlichen 25 Prozent der Anteile werden an die Inhaber deutscher Personalausweise übergeben.“ Er wolle damit sicherstellen, „dass die Deutschen mit einem Viertel der Anteile auch eine Sperrminorität haben.“ Immerhin sei „die Mitsprache der Bevölkerung auch wichtig“.

Auch auf politischer Ebene soll sich in Zukunft etwas ändern. „Anstelle der teuren politischen Verwaltung von den Kommunen und Kreisen bis hin zu den Ländern und dem Bund selbst werden die Aktionäre künftig einen Konzernvorstand mit 15 Mitgliedern ernennen, der dann auch die leitenden Manager auf den unteren Ebenen einsetzt“, erklärt Merz weiter. Da gebe es „großen Reformbedarf“.

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9 thoughts on “Merz: Ich mache aus der BRD GmbH eine echte Deutschland AG

  1. Wenn wir dann nur noch einen schlanken Konzernvorstand durchfüttern müssten, wäre das ja eigentlich ganz schön. Vermutlich werden die Ausgaben aber in der Summe mindestens gleich bleiben, denn so ein Konzernvorstand kassiert schießlich millionen mal mehr als eine Bundeskanzlerette.
    Wo kann ich kündigen?

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  2. Es ist schon eine Unverschämtheit die BRD weiterhin als Beutegut der Alliierten ansehen zu wollen und ihnen (ohne Gegenleistung) 50% der Stimmrechte zuzubilligen. Und weil wir schon einmal so einen Misthaufen wie die EU haben,soll jeder Deutsche dann auch noch 25 % seines Einkommens abgeben. Der Typ ist doch Größenwahnsinnig geworden, dem kann man nicht einmal eine Schafs- herde anvertrauen. Nach solchen Frechheiten frage ich mich immer wieder wie bekloppt eine Volk sein muß, daß selbst solche Prämissen noch akzeptieren will.

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  3. Merz hat das Zeug dazu, der deutsche Trump zu werden. Blackrock und so – das ist doch gegen eine ordentliche Staatsführrrrrrung geradezu ein Kindergeburtstag. Besser – eine gute „Vorschule zur Staatsführrrrrrung. Und Trump hat ja die GOP ganz maßgeblich nach rechts geöffnet, Bannon bringt nun die europäischen Rechten zusammen, damit sie sich nachher umso besser wieder die Köppe einhauen. Glückliche Zeiten! Post-Orwell’scher Nationalsozialismus mit garantiert maximierter Wertschöpfung für die großen Anteilseigner der D AG. Mit einem wirklichen CEO im Kanzleramt. Nur so kriegen wir wieder eine Mitte rechts der Mitte. Und wer seine Anteile nicht zahlen kann: f*** off! So ist das Leben in der D AG! Ereignisreich, hart und meistens fair.
    Für die, die’s denn wollen.

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  4. Mal zur Info …. die BRD ist weder beutegut der Amerikaner, noch brauchen wir – wenn das stimmt – eine AG …
    das Problem ist ja, dass das Deutsche Reich handlungsunfähig ist, und somit verwaltet werden muss, ähnlich einen Vormund erstellen für einen entmündigten Menschen.
    Wenn die Heimat wieder handlungsfähig werden würde, könnten die Bürger bestimmen, und müßten nicht zu schauen, wie aus Macht und Profitgier Staaten abgeschafft werden. Genau deswegen stellte sich ein Herr vor knapp 80 Jahren gegen diese Mächte, den Kommunisten, welche den Staat abschaffen wollen.
    und nun ist es soweit….. warum? tja… weil wenige die Historie verstehen wollen, und nur oberflächliches Gerede von sich lassen …. und am Ende, weil zu viele keinen Arsch mehr in der Hose haben ….

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  5. „Beutegut der Amerikaner“ mag deftig übertrieben sein, aber so ein Körnchen Wahrheit ist schon dran. Aber das ist allenfalls indirekt das Problem. Die Idee, die BRD wie eine AG führen zu wollen, ist einfach nur schlimm. Die Praxis zeigt, dass eine AG so geführt wird, dass der Gewinn für die Gewinner maximiert wird, und der Verlust für die Verlierer ebenfalls. Gewinne werden privatisiert, Verluste werden sozialisiert. Und jetzt einen Bundeskanzler, der diese Handlungsweise absolut verinnerlicht hat? Die Leistungsträger, die sich auf Kosten der Steuerzahler Cum-Cum und Cum-Ex geleistet haben, hofieren? Und wer nicht mehr ausgepresst werden kann, wird dann gekündigt, oder wie ist das gedacht? Denn es ist doch so: So lange das Modell gut funktioniert, kassieren die Verantwortlichen für ihre Verantwortung extrem viel Geld. Sobald es aber schief geht, liegt die Verantwortung plötzlich bei Denen, die dann entlassen werden.

    Wir brauchen definitiv keine BRD AG. Wir brauchen einen Staat, der seine Verantwortung _allen_ Bürgern gegenüber wahrnimmt.

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  6. Größtenteils frei erfunden: Für alle die es noch nicht gemerkt haben und sich hier die Finger wund schreiben vielleicht erst mal in das „Impressum“ und „Über uns sehen“ und dann nachdenken. Zitat aus „Über uns“: Neben „Der Postillon“ (Deutschland) und „Die Tagespresse“ (Österreich) wollen wir den Berliner Express als drittes großes S a t i re p o r t a l positionieren, um so auch in diesem Bereich die Pressevielfalt zu stärken.
    Sie dürfen getrost davon ausgehen, dass unsere Artikel – zumindest zum Teil – v ö l l i g f r e i e r f u n d e n wurden. Es kann aber sein, dass Satire zur Realität wird. Darauf Einfluss nehmen können wir aber nicht.

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  7. Offensichtlich Satire, doch ist er genau der Typ, der das auch noch ausführen könnte. Ein Kapitalist, der ein Buch über den Kapitalismus geschrieben hat, welche auch nur die Kehrseite der Medaille ist zum Sozialismus.
    Und das deutsche Volk mit 25 % abzuspeisen und aus diesen 25 % auch noch das Letzte herauspressen würde er doch ganz sportlich durchziehen.
    Es gibt nur eines: Deutschland muss durch seine echten Deutschen neu durchstarten, ohne Altparteien und vermutlich auch ohne die AfD, die im Parteiengefüge noch das kleiner Übel ist.

    Zitat:
    Aus der Angst um den Beuteanteil entstand auf den großherzoglichen Samtsesseln und in den Kneipen von Weimar die deutsche Republik, keine Staatsform, sondern eine Firma. In ihren Satzungen ist nicht vom VOLK die Rede, sondern von PARTEIEN; nicht von Macht, von Ehre und Größe, sondern von PARTEIEN. Wir haben kein Vaterland mehr, sondern PARTEIEN; keine Rechte, sondern PARTEIEN; kein Ziel, keine Zukunft mehr, sondern Interessen von PARTEIEN. Und diese Parteien – noch einmal: keine Volksteile, sondern Erwerbsgesellschaften mit einem bezahlten Beamtenapparat, die sich zu amerikanischen Parteien verhielten wie ein Trödelschäft zu einem Warenhaus – entschlossen sich, dem FEINDE alles was er wünsche auszuliefern, jede Forderung zu unterschreiben, den Mut zu immer weitergehenden Ansprüchen in ihm aufzuwecken, nur um im Innern ihren eigenen Zielen nachgehen zu können.

    Zitat Ende.
    Oswald Spengler 1924

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