Gegen Altersarmut: SPD fordert Flaschenpfanderhöhung

Gegen Altersarmut: SPD fordert Flaschenpfanderhöhung

Die SPD versucht sich weiterhin als soziale Partei zu profilieren. Die neueste Forderung von Parteichefin Andrea Nahles: Eine Verdoppelung des Flaschenpfandes, um so die Rentner zu unterstützen.

BERLIN (fna) – Zur Bekämpfung der Altersarmut in Deutschland, die infolge völlig verpfuschter Rentenreformen immer mehr hart arbeitenden Menschen bevorsteht, hat SPD-Parteichefin Andrea Nahles eine neue Forderung erhoben: Der Flaschen- und Dosenpfand soll im nächsten Jahr verdoppelt werden und künftig jährlich um fünf Prozent steigen.

„Wir sehen immer mehr Rentner auf den Straßen, die sich ihre karge Rente mit dem sammeln von Flaschen und Dosen aufbessern“, so die Sozialdemokratin zur Nachrichtenagentur fna. Um ihnen infolge der Geldentwertung nicht noch mehr Arbeit aufzudrücken, „fordern wir Sozialdemokraten eine Verdoppelung des Pfands im kommenden Jahr, sowie eine jährliche Anpassung.“ Auch die Einführung eines Pfands auf Wein-, Sekt- und Champagnerflaschen kann sie sich vorstellen. „Nach jedem unserer Parteitage wandern hunderte dieser Flaschen in die Glascontainer“, erklärte sie, „doch wenn da ein Pfand drauf wäre, könnten wir sie dann draußen hinstellen und die Rentner aus der Nachbarschaft könnten sich jedes Mal auf eine Aufbesserung ihres Altersruhegeldes freuen.“

Ihr sei es ein großes Anliegen, „das soziale Profil der Partei zu schärfen und auch für sozial benachteiligte Rentner da zu sein.“ Immerhin sei es „verantwortungslos, dass all die Bundesregierungen in den letzten Jahrzehnten die Rente kaputtreformiert“ habe, so Nahles weiter. „Das ist doch völlig bätschi.“ Soziale Gerechtigkeit gebe es nur mit der SPD, das habe man in den vergangenen Wahlkämpfen den Menschen immer wieder klar gemacht. Nun hofft Nahles, dass die SPD wieder mehr Stimmen von den Rentnern erhält. Immerhin zeige ihre Forderung, dass sie sich auch um deren Anliegen kümmere.

Bild: Screenshot Youtube

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7 thoughts on “Gegen Altersarmut: SPD fordert Flaschenpfanderhöhung

  1. Die Dame ist ja völlig gaga. Vielleicht zu viel Champagner…Zitat von Frau Nahles „Nach jedem unserer Parteitage wandern hunderte dieser Flaschen in die Glascontainer“, erklärte sie, „doch wenn da ein Pfand drauf wäre, könnten wir sie dann draußen hinstellen und die Rentner aus der Nachbarschaft könnten sich jedes Mal auf eine Aufbesserung ihres Altersruhegeldes freuen.“ Nachbarschaftshilfe so zu sagen. Den Müll der Reichen schenken wir den Armen zur Entsorgung. Der Nachbar als Hausschwein, als Resteverwerter. Das ist aber so was von obersozial! Wenn dann richtig, dann könnte sie doch während der Parteitage eine Tafel einrichten wo die Rentner die Reste essen und so ihr Flaschenpfandgeld nicht gleich wieder für Nahrungsmittel ausgeben müssen. Dann kann man die Renten vielleicht sogar senken. Ich bin sicher, neben den Champagner bleiben auch einige Delkatessen übrig, warum die an die Schweine verfüttern. Ein SPD Sozial Second Hand Shop, oder Brockenbude, wie der Schweizer sagt, könnte das Parteiprofil zusätzlich zum glänzen bringen…Welcher Rentner trüge nicht gern das ausgemusterte Hemdchen von Frau Nahles. SPD…So Plöde Deutsche, braucht eigentlich keiner.

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  2. Klar ist das ein Witz, man kann doch hier jeden Blödsinn reinstellen, und es wird geglaubt. Ich bin SPD-Mitglied und verbitte mir solche Unterstellungen. Ich gehe von mir und von den Leuten in meinem Ortsverein aus, wir sind alle sehr sozial eingestellt. Und das zählt erst mal für mich!

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