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Merkel: „Ich freue mich schon auf Paraguay“

Bundeskanzlerin Angela Merkel freut sich schon auf ihre Zeit nach der Politik in Paraguay. Sie gesteht: „Der Druck auf meine Entscheidungen war groß“.

BERLIN (fna) – Angela Merkel wirkt müde und ausgelaugt. All die Jahre, in denen die Schweigekanzlerin die Probleme im Land aussaß, Grenzen öffnete, Atomkraftwerke abschaltete und eine teure Energiewende einläutete, haben ihre Spuren hinterlassen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur fna erläutert sie ihre Pläne für die Zukunft.

fna: Frau Merkel, seit nunmehr dreizehn Jahren sind sie Bundeskanzlerin Deutschlands. Auf was sind Sie besonders stolz?

Merkel: Ganz ehrlich? Auf so Vieles. Unter meiner Kanzlerschaft hat sich Deutschland zu einem weltoffeneren, europäischeren und umweltfreundlicheren Land gewandelt. Und ich denke, dass ich durchaus stolz auf das sein kann, was ich in all den Jahren erreicht habe.

fna: Den Parteivorsitz haben Sie ja bereits abgegeben. Wann machen Sie auch im Bundeskanzleramt Platz für Ihren Nachfolger?

Merkel: Die Menschen in Deutschland lieben mich. Eigentlich habe ich vor, bis zum Jahr 2021, wenn die nächsten Bundestagswahlen anstehen, die Regierungsgeschäfte zu leiten. Aber ich muss auch auf meine Gesundheit achten. Vielleicht wird die Annegret [Kramp-Karrenbauer, Anm. d. Red.] schon im kommenden Jahr auch meinen Posten übernehmen.

fna: Sie denken also daran, sich schon nächstes Jahr aus der Politik zurückzuziehen?

Merkel: Ja, manchmal denke ich daran. Immerhin habe ich in Paraguay umfangreiche Ländereien gekauft und würde mich dort gerne der Zucht von Rassepferden widmen. Mohammed bin Salman, der Kronprinz Saudi-Arabiens, hat mir erst letzten Monat einen wundervollen schwarzen Hengst geschenkt. Der braucht auch Stuten zum decken.

fna: In diesem Fall sehen Sie ihre Zukunft in Südamerika?

Merkel: Ja klar. Europa ist leider völlig kaputt und nicht mehr zu retten. Bevor dort die Revolution oder ein Bürgerkrieg ausbricht, will ich schon in Sicherheit sein. Was Hitler und Honecker schafften, kann ich auch.

fna: Im Rückblick auf Ihre Kanzlerschaft – was hätten Sie aus heutiger Sicht lieber anders gemacht?

Merkel: Gute Frage. Immerhin hatte ich bei vielen Entscheidungen keine andere Wahl. Ob nun seitens des CFR [Council on Foreign Relations, Anm. d. Red.], der Bilderberger, der Atlantik-Brücke oder aber auch aus der Industrie und der Finanzwirtschaft – der Druck auf meine Entscheidungen war groß, der Handlungsspielraum weitestgehend gering. Was ich gerne anders gemacht hätte, spielt also keine Rolle.

fna: Sie behaupten also, dass Sie viele politische Entscheidungen gar nicht aus eigener Überzeugung beschlossen haben?

Merkel: Welcher deutsche Bundeskanzler kann das schon? Meine Nachfolger werden das auch noch merken. Deshalb habe ich ja auch versucht, Deutschland in der EU aufzulösen. Nur als europäische Großmacht können wir versuchen, wieder eine eigenständige Politik zu betreiben. Sie wissen ja, dass ich in der DDR aufwuchs und dort die sowjetische Einflussnahme auf Ost-Berlin sah. Im Westen war es nicht anders, was die Alliierten betrifft und heute ebenso nicht.

fna: Das sind starke Worte, Frau Bundeskanzlerin.

Merkel: Irgendjemand muss ja mal die Wahrheit sagen. Und wenn sie mich dafür töten – dann ist es eben so. Da ich keine Kinder und keine Angehörigen habe, die ich liebe, können sie mir sonst ohnehin nicht drohen.

fna: Vielen Dank Frau Bundeskanzlerin für das Gespräch.

Merkel: Sehr gerne doch.

Bild: Screenshot Youtube

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10 Kommentare

  1. Berggeist Rübezahl Berggeist Rübezahl 15. Dezember 2018

    Man könnte meinen, dass sich Frau Merkel nach Südamerika absetzen will!
    Warum nur?
    Vielleicht, weil sie eine spätere Strafverfolgung fürchtet, wenn die Jahre ihrer Regentschaft von Historikern und Staatsanwälten aufgearbeitet werden?!

    • Anonymous Anonymous 8. März 2019

      In Paraguay leben viele Deutsche die EXTRA wegen der MErkel ausgewandert sind.Die freuen sich ziemlich !!!

      • Elias Elias 20. März 2019

        Da hast du recht, würde mich sehr freuen wenn ES hier herkommt…

  2. Lutz Rose Lutz Rose 15. Dezember 2018

    Merkel gehört in ein deutsches Gefängnis und nicht nach Südamerika!!!

  3. Anonymous Anonymous 16. Dezember 2018

    Merkel gehört nicht auf die Regierungsbank, sondern auf die Anklagebank.

  4. René Jenning René Jenning 17. Dezember 2018

    Wenn ich auch davon ausgehe, daß dieses zitierte Interview eine Satire zu sein scheint, so dürfte es doch den Kern treffen und die tatsächlichen Pläne Merkels offenbaren. Ich habe schon lange den Verdacht, daß Merkel vor dem großen Knall noch den Absprung schaffen will und sich aus dem Staub machen wird. Paraguay dürfte da neben Israel nur eine der vielen Optionen sein.

  5. Demokrat Demokrat 31. Dezember 2018

    Wer glaubt denn bitte auch nur Ansatzweise dass dieser Mist echt ist??? Wer Merkel kennt weiß dass dies überhaupt nicht ihrer Wortwahl entspricht – Aber gut man muss sich ja nur mal anschauen, wer hinter dem Käse steckt… Ein guter Freund der Allianzen für Dummfunzen, kurz AfD.

    • Benny Benny 2. Januar 2019

      Vollidiot.Auch so ne Systemvotze was?

  6. Miguelito Miguelito 11. März 2019

    Die „Dame“ hat hier keine Laendereien!

  7. Danilo Danilo 19. März 2019

    Freue mich schon wenn Angela kommt. Es geht doch nichts über ein Pläuschen wenn in Deutschland die Leute endlich merken was Merkel für sie getan hat. Ich weiß genau wo Sie Ihre Ländereien hat. Ich wohne nämlich genau Ihr gegenüber und habe Sie auch schon vor 2 Jahren dort gesehen. Da wird ja gebaut, wow! Naja Geld hat Sie ja genug, war immer sparsam und hat sich schön von uns verkosten lassen. Urlaub haben auch natürlich nur wir bezahlt und natürlich auch die Häuser und Wohnungen in Deutschland, alle gesichert dúrch mindestens 3 Leute rund um die Uhr.

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