Mikroplastik: Grüne wollen Gummireifenverbot

Mikroplastik: Grüne wollen Gummireifenverbot

Die Gummireifen von Autos, Lastkraftwagen und Bussen sind die größten Mikroplastik-Verursacher. Die Grünen fordern nun ein Verbot.

BERLIN (fna) – Jährlich gelangen alleine in Deutschland rund 330.000 Tonnen Mikroplastik in die Umwelt, so das Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen. Rund ein Drittel davon kommt alleine vom Abrieb von Autoreifen. Ein Umstand, der vor allem bei den Grünen auf Unmut stößt, zumal diese kleinen Partikel über die Nahrungskette schlussendlich auch in den menschlichen Körper gelangen.

„Wir können nicht mehr länger tatenlos zusehen, wie jährlich hunderttausende Tonnen an Mikroplastik in die Umwelt und auch in unsere Nahrungsmittel gelangen“, so Grünen-Chef Robert Habeck zur Nachrichtenagentur fna. „Das muss ein Ende haben. Auch die Gummireifen für Autos, Lastkraftwagen und Busse müssen verschwinden.“ Er bringt hierbei auch gesundheitspolitische Aspekte ins Spiel.

„Die gesundheitsschädigenden Wirkungen von Plastik-Additiven wie Phthalaten und Bisphenol A sind bereits nachgewiesen und können unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hormonelle Veränderungen verursachen“, erklärte er weiter. Das könne so nicht mehr weitergehen. „Wir haben eine Verpflichtung den künftigen Generationen gegenüber.“

Er sei sich zwar dessen bewusst, dass ein sofortiges Herstellungs-, Verkaufs- und Importverbot von Autoreifen große Probleme mit sich bringen würde, „doch wenn wir so weitermachen, wird es noch schlimmer. Da müssen wir einen radikalen Schlussstrich ziehen.“ Übergangsweise könne man ja „wieder auf Pferdekutschen setzen, sowie auf elektrisch betriebene Straßen-, U- und Eisenbahnen.“

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4 thoughts on “Mikroplastik: Grüne wollen Gummireifenverbot

  1. Zu Offensichtlich. So wird das nichts. Das hat die alte Truppe um Fischer und Trittin wesentlich geschickter eingefädelt.

    Einfach AlgII durch HarzIV ersetzen und schon haben die Arbeitslosen für umweltschädlichen Reifenabtrieb kein Geld mehr. Dann noch in Serbien Autos und Brücken gesprengt. Gab zwar kurzzeitig eine erhöhte Feinstaubbelastung, senkte aber langfristig die Umweltverschmutzung durch Reifenabrieb.

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  2. Berggeist Rübezahl · Edit

    Die Grünen wollen nicht nur über 2 Euro für den Liter Benzin, sondern jetzt auch zurück zum Holzrad mit Eisenreif außen herum. Abgesehen vom Fahrkomfort, wie will man damit die Mädels und Renee-Girls an der Ampel mit einem Kavalierstart beeindrucken?

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    1. Naja, wenn das Holzrad mit Eisenreifen drum beim Kavaliersstart durchdreht, dann funkt es! Ausserdem beweist die Freixenet Werbung, dass Frau viel mehr vom stolzen Ross und dem Macho, der es bezwingt, beeindruckt ist. Ist echt zum wiehern.

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