Deutsche Umwelthilfe will Kohlensäure gerichtlich verbieten lassen

Deutsche Umwelthilfe will Kohlensäure gerichtlich verbieten lassen

Gibt es bald keine Getränke mit Kohlensäure mehr in Deutschland zu kaufen? Wenn es nach der Deutschen Umwelthilfe geht, dann schon. Sie will ein Verbot einklagen.

BERLIN (fna) – Kohlensäure, also in Wasser gelöstes Kohlendioxid, ist in vielen Getränken zu finden: von der Cola über Bier bis hin zum Mineralwasser und zum Sekt. Doch wenn es nach der Umwelthilfe geht, die sich den Umwelt- und Klimaschutz zur Aufgabe gemacht hat, soll damit bald Schluss sein.

„Die Deutschen trinken jährlich hunderte Millionen Liter an mit Kohlensäure versetzten Getränken“, erklärte der Verein gegenüber der Nachrichtenagentur fna die Problematik. „Dadurch werden auch jedes Jahr mehrere Tonnen an Kohlendioxid freigesetzt, die den Klimawandel massiv verschärfen.“

Der Umweltschutzverein will sich nun durch alle Instanzen klagen, um die Produktion, den Import und den Verkauf von kohlensäurehaltigen Getränken in Deutschland – und wenn möglich sogar EU-weit – zu verbieten. „Wir haben es hier mit schweren Verbrechen gegen die Umwelt zu tun“, so die Umwelthilfe weiter, „deshalb müssen wir alles in unserer Macht stehende tun, um eine Schädigung durch dieses Umweltgift zu verhindern.“

Beim Deutschen Brauereiverband schrillen angesichts der Ankündigungen der Deutschen Umwelthilfe die Alarmglocken. „Wir werden ein Kohlensäure-Verbot mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern versuchen“, so ein Sprecher auf Nachfrage zur fna. „Bier ohne Kohlensäure schmeckt schal und ungenießbar. Die wollen uns ein Stück deutschen Kulturguts wegnehmen.“

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2 thoughts on “Deutsche Umwelthilfe will Kohlensäure gerichtlich verbieten lassen

  1. Berggeist Rübezahl · Edit

    Das ist eine geniale Verkaufsunterstützung für das praktisch fast kohlensäurefreie Kölsch.
    Da haben die Kölner Brauereinen einfach zusammengelegt und die DUH „überzeugt“. Auf die „Argumente“ des kölschen Klüngels steht die DUH, ähnlich der „Argumente“ von Toyota gegen die Dieselautos von Familienvätern.

    Denn so’n bißchen Kohlensäure wird doch in der Übergangszeit zum ökologischen DUH-Bier erlaubt sein, gell?

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