EuGH: Kirchen dürfen kein Waterboarding mehr anwenden

EuGH: Kirchen dürfen kein Waterboarding mehr anwenden

Waterboarding war bislang die Hauptrekrutierungsmethode der christlichen Kirchen. Nun hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) diese Folterpraxis untersagt.

LUXEMBURG (fna) – Der Europäische Gerichtshof hat nach einer Klage eines Atheisten den christlichen Kirchen das Waterboarding untersagt. „Als kleines wehrloses Kind wurde ich mittels Waterboarding zum Katholiken gemacht“, so der mittlerweile 39-jährige Franzose Henri Froselle zur Nachrichtenagentur fna. Von diesen Foltermaßnahmen habe er sich bis heute noch nicht erholt, obwohl er seit bereits mehr als zehn Jahren von dieser Organisation lossagte.

„Manchmal ertappe ich mich, wie ich sonntags in eine Messe schleiche, nur um ein Stück vom Leib Gottes zu erhaschen und von seinem Blut zu trinken“, so der Industriemechaniker. „Millionen wehrlose Kinder geraten jährlich mit Hilfe dieser brutalen Folterpraxis in die Fänge solcher Organisationen, die den Kannibalismus und Foltermethoden wie das nageln an Kreuze zelebrieren.“ Deshalb habe er sich durch die Instanzen geklagt, bis er sich an das EuGH wenden musste.

Dieser hat nun in einer wegweisenden Entscheidung diese traumatische Rekrutierungsmethode verboten. In der öffentlichen Stellungnahme heißt es: „Während andere Religionen lediglich auf Genitalverstümmelung von männlichen Kindern zur Rekrutierung von Mitgliedern setzen, verwenden insbesondere die christlichen Kirchen dafür die von Menschenrechtsorganisationen zurecht massivst kritisierte Form des sogenannten Waterboardings – und das bei beiderlei Geschlecht. Dies lehnen wir als inhuman ab und verbieten diese Praxis mit sofortiger Wirkung.“

In einer ersten Stellungnahme teilte der Vatikan als Zentrale der Sekte der Katholischen Kirche daraufhin mit, dass man dieses Urteil mit allen erdenklichen Mitteln bekämpfen wolle. „Wir haben mit Kindern schon ganz andere Dinge angestellt, da sollen die Richter sich nicht so zieren“, schüttelt Kardinal Federico Mintone den Kopf. Man wolle nun sämtlichen katholischen Politikern mit dem ewigen Fegefeuer drohen, sollten sie die Entscheidung der EuGH-Richter tatsächlich in Gesetze gießen. „Die ewige Verdammnis ist ihnen sicher!“

Share this post

5 thoughts on “EuGH: Kirchen dürfen kein Waterboarding mehr anwenden

  1. Berggeist Rübezahl · Edit

    Und dann erst die Psychofolter der Kirche am Sonntagmorgen!
    Wenn man mit Kopfschmerzen im Bett liegt – Kameradschaftsabend mit viel ALDI-Bier – und die Glocken fangen Viertel vor Neun an zu bimmeln.

    Reply
  2. Der Artikel wirft zwar so Einiges durcheinander, aber Satire darf das ja wohl 🙂 Ich als Christ und Mitglied einer freien evangelischen Gemeinde kann der Idee des Verbots einer „Zwangsrekrutierung“ von Säuglingen oder Kleinkindern durchaus Einiges abgewinnen. Dann würde sich allerdings herausstellen, dass in unserem „christlichen Abendland“ der Anteil der Christen im einstelligen Prozentbereich liegt. Ob Jemand Christ ist, oder nicht, das ist eine Entscheidung, die einem Niemand abnehmen kann. Eine Entscheidung, die man bewusst und als Erwachsener trifft. Es darf nicht Etwas sein, dass einem via Kultur sozusagen übergestülpt wird.
    Also, auch, wenn hier in dem Artikel fast ausschließlich vom Katholizismus als der „einzigen christlichen Religion“ ausgegangen wird, im Großen und Ganzen finde ich die Idee nützlich.

    Im Übrigen finden sich sogar in der katholischen Kirche ab und zu echte Christen 🙂

    Reply
  3. Markus Schröter · Edit

    Nach nun etwas mehr als 2000 Jahren wird diesem kannibalistischen Toten- und Opferkult nun endlich wenigstens die rituelle Folter der Kinder verboten. Brovo, sage ich!

    Reply

Post Comment