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Frontex: Abschiebungen sollen nur mehr mit Privatjets erfolgen

Weil immer mehr abgelehnte Asylwerber bei Abschiebeversuchen heftig randalieren und die Beamten daraufhin die Aktion abbrechen und verschieben müssen, überlegt man nun die Abschiebungen nur noch mit extra gecharterten Maschinen durchzuführen – Entertainment-Programm inklusive.

WARSCHAU (fna) – Abschiebungen sind für Beamte und abgelehnte Asylbewerber oft keine leichte Sache, denn bisher mussten sie mit Linienflügen ihre Heimreise antreten. Leider logiert der außerordentliche Fluggast nicht im bequemen Business Class-Liegesessel, sondern muss mit dem gemeinem Fußvolk in der Economy-Klasse verbringen. Manches Mal kommt es aber gar nicht soweit. Da fällt dem Heimreisenden wieder ein, wie er erfolgreich seine Deportation verhindern kann. 

Da das Randalieren des eskortierten Fluggastes den anderen Fluggästen nicht zumutbar ist, wird dieser bisher im Einzelfall auch schon mal im gecharteten Flieger um sehr viel Geld nach Hause geflogen. In solchen Fällen bezahlte die Reisekosten die europäische Agentur für Grenz- und Küstenwache, Frontex. Als Reisekosten werden Summen von 140.000 bis 165.000 Euro genannt. Bei Massenabschiebungen, die insgesamt pro Passagier natürlich günstiger sind, belaufen sich die Kosten gegen 300.000 Euro.

2019 soll der Frontex-Etat 322 Mio. Euro betragen. Da sind jedoch die vielen Luxus-Abschiebungen noch nicht berücksichtigt. Das Budget soll ohnehin in den nächsten Jahren rasant anwachsen. Hier wird man aber garantiert noch viel nachlegen müssen. „Die Schubhäftlinge sollen jedoch sicher und bequem nach Hause gebracht werden, das ist uns klar“, so ein Frontex-Pressesprecher zur Nachrichtenagentur fna. „Wir werden weder Kosten noch Mühen scheuen, denn schließlich und endlich handelt es sicher hier um weniger Geldmittel, als es unter Umständen zu einer erfolgreichen Integration in der Europäischen Union benötigen würde“, meinte der Pressesprecher weiters.

Um den Heimreisenden den Rückflug möglichst angenehm zu gestalten und potentielle Randalierer ruhigzustellen, werden auch zusätzliche Finanzmittel für ein „Entertainmentprogramm“ bereitgestellt. „Neben Alkohol und Cannabiszigaretten werden auf den Flügen auch Eskortdamen anwesend sein, die sich um die Bedürfnisse der rückzuführenden Fluggäste kümmern werden“, so der Pressesprecher weiter. Gerade bei Massenabschiebungen könne dies die Lage deutlich entspannen.

Ein Kommentar

  1. Detlev Bartel Detlev Bartel 22. Januar 2019

    Privatjet ? Na klar und während des Fluges werden Champaner, Kaviar und eisgekühlte Erdbeeren gereicht. Die Kosten dafür kann man ja bei dern rentnern einsparen !

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