Merkel bis 2021: Bundesregierung will Kalender umstellen

Merkel bis 2021: Bundesregierung will Kalender umstellen

Anstatt nach Silvester das Jahr 2020 zu feiern, soll der Kalender auf das Jahr 2010 zurückgestellt werden. Damit soll Angela Merkel länger Bundeskanzlerin bleiben können. Auch für die Rentenkassen gibt es so eine Entlastung.

BERLIN (fna) – Schreiben wir bald wieder das Jahr 2010? Wenn es nach der deutschen Bundesregierung geht, dann schon. Der Grund dafür ist eine jüngst vom ZDF-„Politbarometer“ veröffentlichte Umfrage, wonach sich die meisten Wähler einen Verbleib von Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Regierungsspitze bis zum Ende der Legislaturperiode 2021 wünschen.

„Gerade jetzt gegen Ende ihrer Amtszeit und nach ihrer Ankündigung, nach der Bundestagswahl 2021 nicht mehr als Bundeskanzlerin zur Verfügung zu stehen, gewinnt Angela Merkel immer mehr Sympathien in der Bevölkerung“, so ein Sprecher der Bundesregierung zur Nachrichtenagentur fna. „Da noch so viel unerledigte Arbeit vor uns liegt und wir auf die Kraft und Expertise dieser Ausnahmepolitikerin angewiesen sind, wollen wir nun sozusagen das Rad der Zeit etwas zurückdrehen.“

Konkret geht es darum, per Gesetz mit Mitternacht am 31.12.2019 den 01.01.2010 folgen zu lassen. „Mit diesem Schritt kann die beliebteste deutsche Bundeskanzlerin aller Zeiten noch zehn Jahre länger die Bundesrepublik in eine glorreiche und goldene Zukunft führen“, erklärt der Sprecher. Ein entsprechendes Gesetz sei schon in Ausarbeitung und soll bereits im kommenden Monat dem Bundestag und dem Bundesrat zur Abstimmung vorgelegt werden.

„Ein weiterer Pluspunkt liegt darin, dass wir so zehn Jahre länger regieren können, ohne Neuwahlen durchzuführen“, so der Sprecher weiter, „Immerhin steht schon fest, dass die nächsten Bundestagswahlen im Jahr 2021 stattfinden werden.“ Auch die Wahlen in den Bundesländern und Kommunen, die ab 2021 stattfinden, werden so um weitere zehn Jahre verschoben.

Man erwartet nicht, dass dieser Schritt zu Komplikationen führen wird. „Juden, Muslime, Hindus, Chinesen und andere Völker und Religionen nutzen ihre eigenen Kalender, ohne dass dies zu Problemen führt“, erklärte der Sprecher. „Zudem können wir so die Rentenkassen entlasten, da wir mit diesem Schritt für zehn Jahre keine Neuzugänge mehr erhalten werden.“ Auch der deutsche Arbeitsmarkt werde davon profitieren, da man beide Kalender nebeneinander laufen lassen könne.

Bild: Screenshot Youtube

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