Petry: „Wir züchten unseren Parteinachwuchs selbst“

Petry: „Wir züchten unseren Parteinachwuchs selbst“

Frauke Petry ist wieder einmal schwanger und erwartet ihr sechstes Kind, welches in die Nachwuchsorganisation ihrer „Blauen Partei“ eintreten soll. Diese wachse nun „organisch und natürlich“.

LEIPZIG (fna) – Frauke Petry, einstige AfD-Chefin und nun wilde Abgeordnete im Bundestag, ist erneut schwanger. Sie erwartet nun ihr sechsts eigenes Kind, zudem hat ihr Mann Marcus Pretzell auch vier eigene Kinder mit in die Ehe gebracht. Gegenüber der Nachrichtenagentur fna sagte die Politikerin: „Wenn wir schon sonst kaum neue Mitglieder für unsere Blaue Partei gewinnen können, züchten wir unseren Parteinachwuchs eben selbst.“

Das jüngste Familienmitglied, er soll Friedbert Cornelius heißen, soll dann eine Ehrenmitgliedschaft in der „Blauen Jugend“ erhalten und so nur die Hälfte des Kindergeldes in die Parteikasse einzahlen müssen. Immerhin brauche „der kleine Stinker dann ja auch Unmengen an Windeln, die nicht gerade billig sind“, so Petry. Aber wenigstens trage er dazu bei, dass die Partei nun „organisch und natürlich wächst.“

Inklusive der familieninternen Parteijugend hat Petrys „Blaue Partei“ nun schon 20 Mitglieder – davon 12 aus dem Hause Petry/Pretzell. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir über unsere Abgeordnetendiäten von den Steuerzahlern in Deutschland so gut subventioniert werden, dass wir uns in finanzieller Hinsicht keine Sorgen machen müssen“, erklärte sie weiter. Vor allem jedoch sei auch das Kindergeld quasi eine staatliche Parteienunterstützung, was sie „ganz toll“ finde.

Vor allem hofft sie jedoch, bei der Landtagswahl in Sachsen gewählt zu werden, um so neben dem Geld aus dem Bundestag auch welches aus dem Landtag zu erhalten. „Eine zwölfköpfige Parteifamilie kann zusätzliche finanzielle Mittel immer gut brauchen“, so die 43-Jährige. Ihr Mann bringe als EU-Abgeordneter „zwar nicht wenig, aber nicht genug Geld“ nach Hause. Da müsse sie eben auch einen Nebenjob in Sachsen ausüben.

Bild: Flickr / Christliches Medienmagazin pro / Anna Lutz – CC BY-SA 2.0

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2 thoughts on “Petry: „Wir züchten unseren Parteinachwuchs selbst“

  1. Berggeist Rübezahl · Edit

    Ich finde statt blauer Partei sollte Frau Petry in die Fußstapfen von Margot Käsmann steigen.
    Evangelische Bischöfin ist doch auch sehr politisch und deutlich links von Gauland und Höcke.
    Und blau steht doch auch symbolisch für Käßmann, die Kirche und den Suff.

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  2. Da steht die Gutre aber in direkter Konkurrenz zu von der Leyen. Das könnte spannend werden. Mal sehen, wer das Rennen gewinnt.

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