Umwelthilfe fordert Drosselung von Autos und Motorrädern

Umwelthilfe fordert Drosselung von Autos und Motorrädern

Schon jetzt werden Lkws und Mopeds gedrosselt. Auch Hoch-PS-Limousinen kennen das. Die Umwelthilfe fordert nun eine allgemeine Drosselung von Autos und Motorrädern auf 130km/h.

BERLIN (fna) – Die Diskussion um Tempolimits auf den Autobahnen geht weiter. Geht es nach der Deutschen Umwelthilfe (DUH), soll auf den deutschen Autobahnen künftig nicht nur ein allgemeines Tempolimit von 130km/h (bzw. 110km/h in der Nacht) gelten, sondern auch elektronische Drosselungen in Autos und Motorrädern Pflicht werden.

„Schon seit Jahren sind elektronische Geschwindigkeitbegrenzer bei Lastkraftwagen üblich, auch Mopeds werden immer wieder gedrosselt“, so ein DUH-Sprecher zur Nachrichtenagentur fna. „Heutzutage ist es problemlos möglich, solche elektronischen Drosseln auch in Autos und Motorrädern einzusetzen.“ Damit könne man, so der Sprecher weiter, „die Einhaltung eines Geschwindigkeitslimits von 130km/h problemlos sicherstellen.“

Damit will man den Deutschen auch den Kauf von stark motorisierten Fahrzeugen vermiesen, „die zudem ohnehin verbrauchsstark sind und sowohl Umwelt als auch Klima unnötig belasten.“ An und für sich würden 44 kW (60 PS) bei Autos völlig ausreichen, heißt es beim Umweltschutzverein weiter. „Aber wir wollen das ja auch gar nicht verbieten, die Leute sollen sich selbst sagen, dass mehr Power ohnehin nicht viel bringt.“

Im Ausland hätten die deutschen Auto- und Motorradfahrer dadurch keine Nachteile, findet man bei der Umwelthilfe. „In den meisten europäischen Staaten gelten maximale Tempolimits von 110 bis 130 km/h. Da kann man auch nicht schneller fahren“, erklärte der Sprecher weiter. „Die sollen sich nur nicht so anstellen.“

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