USA: Beten für die Klimaerwärmung

USA: Beten für die Klimaerwärmung

Evangelikale Bischöfe und Pastoren quer durch die Vereinigten Staaten rufen die Gläubigen angesichts der Horror-Minustemperaturen dazu auf, für einen raschen Klimawandel zu beten.

AUSTIN (fna) – Große Teile der Vereinigten Staaten werden derzeit von einer massiven Kältewelle heimgesucht, die teils bis zu -30 Grad Celsius mit sich bringt und bereits mehrere Todesopfer forderte. Nachdem US-Präsident Donald Trump deshalb bereits den Klimawandel infrage stellte, bekommt er Unterstützung von den evangelikalen Kirchen.

Der Bischof der Episcopal Freedom Church (EFC), Peter Laughlin, sagte der Nachrichtenagentur fna: „Die frostige Kälte ist ein Zeichen Gottes, eine Warnung. Wenn wir nicht für den Klimawandel beten, werden wir eine neue Eiszeit erleben.“ In den EFC-Gemeinden würden die Gläubigen deshalb „Gott und unseren Retter Jesus Christus darum bitten, die Eiseskälte zu beenden und die Vereinigten Staaten zu einem tropischen Paradies zu machen.“

Auch Reverend John McCormick von der United Episcopal Church (UEC) betet mit seiner Gemeinschaft für den Klimawandel. „Gott liebt uns, aber er bestraft uns auch für unsere Sünden. Die Polarkälte ist eine Strafe. Deshalb müssen wir für den Klimawandel beten und hoffen, dass unser Herr unsere Gebete erhört“, so der Geistliche zur fna.

Noch einen Schritt weiter geht Reverend John Hoverman von der Evangelican Pentecostal United Church (EPUC), der Gott erst im vergangenen Sommer sieben Erstgeborene opferte (wir berichteten), um die anhaltende Dürre im Südwesten der USA zu beenden. „Wir müssen jeden Samstag einen Erstgeborenen opfern, bis sich Gott uns erbarmt und den eisigen Fluch wieder von uns nimmt“, forderte er. „Vor allem jedoch müssen diese ganzen Sodomiten und Pharisäer in Washington, New York und Hollywood mit ihrem schändlichen lasterhaften Treiben aufhören. Gott bestraft uns alle dafür!“

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