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Grüne: Auch ohne Berufsabschluss ist man Fachkraft

Die Grünen sehen eine fehlende Berufsausbildung nicht als Manko an. Man könne auch ohne Abschluss in einem Beruf oder einer Universität eine Fachkraft sein. Man habe selbst genügend Beispiele im Bundestag, so Cem Özdemir.

BERLIN (fna) – In die Diskussion um die Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland mischen sich nun auch die Grünen ein. „Diese Fokussierung auf die Bildung und Ausbildung geht an der Realität vorbei“, so Grünen-Politiker Cem Özdemir zur Nachrichtenagentur fna. „Wir Grüne sind doch das perfekte Beispiel dafür, dass man auch trotz Studienabbruch und fehlender Berufsausbildung zur Fachkraft avancieren kann.“

Özdemir verwies dabei auch auf seine Parteikollegen Fischer, Roth, Göhring-Eckard und Beck: „Sehen Sie doch einmal unseren früheren Parteichef und deutschen Außenminister Joschka Fischer an – er schaffte es vom Taxifahrer in eines der höchsten Ämter der Bundesrepublik.“ Auch Claudia Roth habe es „trotz Lücken in der Ausbildung ins Parlamentspräsidium geschafft.“ Dies seien zwei Paradebeispiele dafür, „dass ein vermurkstes Studium kein Hindernis ist.“

„Aber auch Kathrin Göhring Eckard, die nur ein paar Semester Theologie studierte, oder Volker Beck, der sein Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik nach vier Jahren abbrach, sind doch hervorragende Beispiele dafür, dass man die berufliche Qualität nicht mit dem Ausbildungsgrad verbinden sollte“, so der Grünen-Politiker weiter. „Immerhin bieten wir auch politisch qualitativ die beste Arbeit im Bundestag.“

Wenn man dies bedenke, komme man unweigerlich zum Schluss, „dass wir uns bei der Zuwanderung nicht auf sogenannte Fachkräfte konzentrieren sollten, zumal jeder zu einer Fachkraft werden kann“, ergänzte Özdemir weiter. Als ausgebildeter Pädagoge wisse er, wie wichtig die richtige Motivation dafür sei. „Deshalb müssen wir die Zuwanderer in Deutschland auch dazu motivieren, Fachkraft sein zu wollen.“

21 Kommentare

  1. Odo Stüttgen Odo Stüttgen 13. Dezember 2018

    Das ist Realsatire!

  2. Simon Simon 14. Dezember 2018

    Nein, das ist Satire, du Otto.

  3. Helmut Helmut 14. Dezember 2018

    All die aufgeführten namentlich aufgezählten Personen sollten aber auch nicht unbedingt in der Politik anwesend sein.

    • Berggeist Rübezahl Berggeist Rübezahl 15. Dezember 2018

      Einspruch: Die GrünInnen Fischer, Roth, Göhring-Eckard und Beck haben die idealen Voraussetzungen um als treue Politiker unter Angela Merkel, der Demokratie und der Ein-Welt-Regierung zu dienen.

    • Elle Gadier Elle Gadier 28. Januar 2019

      Da stimme ich Ihnen zu, Helmut. Bei einem derart übersteigerten Selbstbewusstsein der Grünen möchte ich wissen, worin denn nun der Unterschied zwischen einer Person mit abgeschlossener Berufs-/oder Akademikerausbildung liegt und einer, die keinen Abschluss vorzuweisen hat. Wenn es so wäre, wie die Grünen behaupten, dann könnten wir in Deutschland unser seit Jahrzehnten bewährtes Bildungssystem über Bord werfen und nur noch auf den Zufall hoffen.

  4. Berggeist Rübezahl Berggeist Rübezahl 14. Dezember 2018

    Bitte nicht nur auf die Schwächen deutscher Politiker und vor allem der GrünInnen schauen, wie z. B. abgebrochenes Studium, kriminelle Vergangenheit oder chronischer Opportunismus.

    Die BRD-Altparteien haben ihren Nachwuchs systematisch zu überragenden Leistungen herangezogen:
    #100 %-einheitliches Abstimmverhalten
    #10 minütiges euphorisches Dauerklatschen
    #religiöses Anhimmeln der Führerin
    #parlamentarische Debatte ohne zersetzenden Widerspruch

    Da wäre sogar das ZK der KPdSU neidisch geworden!

  5. Anonymous Anonymous 15. Dezember 2018

    Na das ist mal ein Beweis dafür, daß die Grünen nicht nur eine Klatsche haben, sondern auch rechtsfern sind! Ich verweise nur auf das ArbSG, BetrSichV und die DIN VDE! Dort wird eindeutig definiert das eine Fachkraft eine entsprechende Berufsausbildung benötigt!
    Das hätten die Grünen auch wissen können, wenn Sie etwas gelernt hätten, denn zu jeder Berufsausbildung gehört auch Wirtschafts- und Sozialkunde😆

  6. Bernd Trumpfheller Bernd Trumpfheller 16. Dezember 2018

    Mit Hochdruck wurde gestern am Stadttor Bad Urach die nächste „ Mac UNI „ fertiggestellt .👩‍🎓😂😂

  7. Niemann Niemann 16. Dezember 2018

    Einbildung ist auch eine Bildung! Mit dem Glauben das sie als Grüne „Fachkraft“ wären, sind sie wohl ziemlich allein.

  8. Anonymous Anonymous 17. Dezember 2018

    Beste Arbeit im Bundestag???Sehe ich aber anders..

  9. Martina Bedregal Calderon Martina Bedregal Calderon 20. Dezember 2018

    Haha, mir hat das Jobcenter mal gesagt, ich gelte als Ungelernte, weil die dort nur Jobs für Ungelernte anzubieten haben. Ich habe Sprachendiplome für Wirtschaftsenglisch und Wirtschaftsspanisch, bin Verwaltungsfachangestellte und ausgebildete Migrationssozialberaterin und Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache. Inzwischen zwangsverrentet, weil ich Rechtsbrüche des Jobcenters öffentlich machte.

  10. Reinhard Riek Reinhard Riek 26. Dezember 2018

    Es soll bisweilen schon vorgekommen sein, dass Menschen, die einen Facharbeiter Brief besitzen, als Fachkräfte beschimpft worden sind. Aber den Grünen zu erklären, was ein Facharbeiter ist, hat denselben Effekt, als wenn ich das einen Kachelofen erklären wollte. Alleine das Wort Arbeit treibt den Politikern den Angstschweiß auf ie Stirn, denn Arbeit bedeutet (auch gerade für iesen Turbanträger), die schlimmste aller vorstellbaren Strafen.

  11. Reinhard Riek Reinhard Riek 13. Januar 2019

    Sagt der Richtige, der selbst nix kann und nix weiß. Wann endlich wird das gründliche Ungeziefer von diesem Planeten getilgt? Eine Partei der Vollidioten und Nichtskönner wäre auch denkbar. Doll dieser nichtsnutzige Turbanträger doch eine Partei gründen, die zu ihm und seinem Gesocks passt, nämlich einen Verein der Perverse Ökofaschisten.

  12. Anonymous Anonymous 27. Januar 2019

    Da ist jeder Kommentar zu viel. Die haben doch alle nicht mehr alle Tassen im Schrank. Schaft doch gleich alle Bildungseinrichtungen ab, dann sind wir alle von Geburt an volle Fachkräfte.

  13. Detlev Bartel Detlev Bartel 27. Januar 2019

    Klar sind das auch Fachkräfte, sieht man ja bei der ANTIFA, sie sind Fachkräfte bei Bedrohungen von Andersdenkenden , Erpressungen, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Brandstiftung u.s.w. Wenn das also in seinen Augen Fachkräfte ausmacht, dann hat er recht.

  14. U.Kreul U.Kreul 30. Januar 2019

    Hier ist das Ergebnis zu lesen,was unsere heutige Bildung bringt,wenn die Einschaltquoten bei Sendungen wie ,holt mich raus ich bin ein Star Indie Höhe schnellen,dann kann man erkennen was bei uns in Deutschland los ist,ich verstehe diese Aussagen dieser Grünen nicht ,ob Hofreiter oder Roth mit starken Wunsch die Muslime zu fördern und unsere Christlichen Werte zu entfernen,Bezin auf 7Euro zu erhöhen,gegen andere Parteien mit illegalen Mitteln hetzen ,dann kann man nur sagen und erklären ,eine gute Ausbildung wäre Sinnvoll gewesen und meine Frage dazu ,wer wählt diese Sonderschüler?
    Doch nur die ,die nicht richtig denken

    • Prof. Moriathy Prof. Moriathy 13. März 2019

      Leider noch immer viel zu viele.

  15. S. Anonym S. Anonym 5. März 2019

    So ein Dreck kann natürlich nur von den Obermoralisten und Rittern der Minderheiten kommen. Natürlich finden die es ok wenn man keinen Abschluss hat, weil sie ja mit gutem Beispiel voran gehen. Diese Grünen Pfeiffen sind einfach nicht mehr zu ertragen.
    Einzige Ausnahmen Herr W. Kretschmann und Herr Boris Palmer. Nur leider sind sie in der völlig falschen Partei.

  16. Prof.Moriathy Prof.Moriathy 13. März 2019

    Selten so viel geistigen Dünnschiss gelesen.
    Und was für „Facharbeiter“ im Bundestag sitzen, kann man ja jeden Tag in der Zeitung und TV nachverfolgen.

  17. Clows Clows 14. März 2019

    Hier wird der Tot der gesamten Deutschlandstruktur ermöglicht ! 1. Was versteht man unter Inländerdiskriminierung (umgekehrte Diskriminierung)?
    2. Ist diese mit Unionsrecht und nationalem Verfassungsrecht vereinbar?
    1.
    Durch den Anwendungsvorrang des Unionsrechts kann es zu Konstellationen kommen, in denen EU-Bürger im Ausland im Vergleich zu den Inländern bessergestellt sind. Für EU-Ausländer wird dabei die Anwendung des nationalen Rechts durch das EU-Recht verdrängt, für die Inländer jedoch nicht.
    Bspl: Handwerker aus dem EU-Ausland ohne Meisterbrief können sich auf die Dienstleistungsfreiheit (Art. 56 ff. AEUV) berufen und somit gem. § 9 Handwerksordnung eine Ausnahmebewilligung zur Eintragung in die Handwerksrolle bekommen. Einem deutschen Handwerker muss dies jedoch versagt werden. Er muss weiterhin seinen Meisterbrief machen.

    2.

    Vereinbarkeit mit Unionsrecht

    Dieser Inländerdiskriminierung könnten die europäischen Grundfreiheiten entgegenstehen.

    h. M.: Die Grundfreiheiten erfordern jedoch nach ihrem Wortlaut einen grenzüberschreitenden Zusammenhang. Auch das Ziel eines Binnenmarktes (Art. 3 II EUV und Art. 26 II AEUV) steht dem nicht entgegen, denn ein einheitlicher Markt ist darunter nicht zu verstehen. Vielmehr sollen durchlässige Grenzen bestehen, die eine grenzüberschreitende Wirtschaftstätigkeit fordern.

    Vereinbarkeit mit nationalem Verfassungsrecht:

    e. A.: Art. 3 I GG ist anwendbar. Die BRD habe gem. Art 23 I GG Hoheitsrechte auf die EU übertragen, womit sich der deutsche Gesetzgeber daher das Handeln der EU wie sein eigenes zurechnen lassen müsse. Er sei daher verpflichtet seine nationalen Gesetze nach europäischem Vorbild grundrechtskonform anzupassen.
    h. M.:
    Die Zurechnung von Unionsrecht zur Ausübung deutscher Staatsgewalt widerspräche der Eigenständigkeit der europäischen Rechtsordnung.
    Außerdem wäre es mit dem Subsidiaritätsprinzip aus Art. 5 EUV (Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung) nicht vereinbar, dass über den nationalen Gleichheitsgrundsatz mittelbar Angleichungen nationalen Rechts in Bereichen bewirkt würden, in denen der EU die Kompetenz zur Rechtsangleichung nicht zustünde.
    Der vom BVerfG entwickelte Ansatz, dass der Gleichheitssatz nur anwendbar ist, wenn es sich um Regelung der gleichen Gesetzgeber handelt, ist somit auf das Verhältnis von nationalem und unionsrechtlichem Gesetzgeber anzuwenden.

  18. Geronimo Kowalski Geronimo Kowalski 13. Mai 2019

    Der Mann hat vollkommen Recht: Einseitige Berufsausbildung, egal ob im Handwerk oder im Studium, führt zu Fachidiotie und Verlust des Blicks für das Wesentliche.

    Nur Menschen, die uns sog Überqualifizierten und damit politisch Verdorbenen den Weg aus ihrer intellektuell nicht verbauten Sicht weisen, sind die, welche uns zu führen überhaupt in der Lage sind.

    Wessen Kopf frei von einseitiger Bildung ist, hat die Bereitschaft, sich alles neu erklären zu lassen und nichts davon verstehen zu müssen.

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