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Flüchtlinge sollen auch Piloten werden dürfen

Nachdem das Land Baden-Württemberg für Flüchtlinge eine spezielle Ausbildung zum Lokführer initiiert, die vor allem im Regionalverkehr eingesetzt werden sollen, kann man diesem Vorstoß nun auch bei der Pilotenvereinigung etwas abgewinnen.

BERLIN (fna) – Auf Anfrage der Nachrichtenagentur fna bestätigt man bei Cockpit e.V., dass es grundsätzlich keine Einschränkungen gebe, wenn die Eignung ein Flugzeug zu fliegen gegeben ist. Das hieße, egal ob Hinz oder Kunz, oder Ali aus Syrien, jeder muss die umfangreichen Gesundheitschecks und die lange und sorgfältige Ausbildung zum Piloten absolvieren. Wer diese Ausbildung bestanden hat, der darf sich als Pilot bezeichnen.

Schon gibt es beim Land Berlin die ersten Überlegungen, besonders begabten Flüchtlingen in Kooperation mit der Lufthansa die Ausbildung zum Piloten zu ermöglichen. Die Ausbildungskosten von rund 70.000 Euro sollen zu gleichen Teilen von Jobcenter und Land Berlin getragen werden. Berlin kennt bei der Kostenverursachung ohnehin keine Grenzen.

Nach einem Auswahlverfahren des Jobcenter sollen zunächst zwanzig junge Männer und Frauen mit Geflüchtetenstatus und aufrechter Aufenthaltsgenehmigung dem neuen Pilotenprogramm zugeführt werden. Bei erfolgreicher Absolvierung der Flugschule gibt es einen garantierten Pilotenjob bei einem der vielen Tochterunternehmen der Lufthansa.

Aber auch Absolventen die die Ausbildung nicht schaffen sollen eine Beschäftigung im Bereich des Flugwesens finden. „Der Flughafen BER wird – wenn er denn endlich eröffnet wird – Jobs für sehr viele Menschen haben, da bringen wir ein paar Geflüchtete auch noch unter,“ so ein Sprecher des Jobcenter Berlin. „Man müsse einfach nur genug Geld in die Hand nehmen, dann funktioniert das schon. Und wenn nicht, dann bleiben wir halt auf den Schuldenberg sitzen. Zurückzahlen können wir die Schulden sowieso nicht…“, erklärt man uns im Berliner Senat.

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6 Kommentare

  1. Siegfried Siegfried 8. Januar 2019

    Ist das ein Pilotprojekt?

    • Siegfried Siegfried 9. Januar 2019

      Da könnt‘ ich Depressionen bekommen.

  2. Berggeist Rübezahl Berggeist Rübezahl 9. Januar 2019

    Und in Stuttgart erhalten Asylanten monatlich 2.100 Euro Ausbildungsvergütung aus Steuergelder von der Arbeitsagentur, wenn sie sich im Sinne des links-grünen Systems zu Lokführern ausbilden lassen (normal wären 700 €/Monat).
    Was habe ich in meinem Leben nur falsch gemacht?

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.personalengpass-in-der-region-stuttgart-15-fluechtlinge-sollen-in-stuttgart-lokfuehrer-werden.5968c909-2730-49aa-a7d1-a76f20e56ce3.html

    Wir bestimmt lustig, wenn du in der Bahn sitzt und der Lokführer brüllt über Mikro „allahu akbar“.

    • Siegfried Siegfried 10. Januar 2019

      Da hilft dann nur noch, ganz schnell nach Mekka verneigen. Dann hat der Lokführer Nix zu Mekkan.

  3. Anonymous Anonymous 10. Januar 2019

    Jeder junge Mann und jede junge Frau, die diesen Beruf anstrebt, ist mit Ausbildungskosten in Höhe von ca. 70.000€ konfrontiert. Unabhängig davon, ob die Ausbildung in Kooperation mit Lufthansa gemacht wird und ein großer Teil der Ausbildungskosten die nächsten Jahre vom Gehalt abgezogen wird.

    Falls die Ausbildung rein privat, ohne Airline Kooperation gemacht wird, sprich an einer privaten Flugschule, sind die minimum 70.000€ aus eigener Tasche cash zu zahlen. Viele junge Leute, die nicht das Privileg haben, von zu Hause finanziell unterstützt zu werden (die Eltern haben das Geld auch nicht Cash, sondern nehmen einen Kredit über das Haus auf), müssen sich zu horrenden Zinsen das Geld leihen und sind mit Anfang 20 über beide Ohren verschuldet.

    Und für unsere highly welcome refugees springt der Staat ein !!! Die Antwort vom Jobcenter hätte ich gerne gehört, wenn ich zu Beginn meiner Pilotenlaufbahn eine finanzielle Übernahme der Ausbildungskosten angefragt hätte !!!

    By the way, an solchen Ausbildungskosten zahlt man gut und gerne 10 Jahre ab, im Idealfall, wenn man direkt nach der Ausbildung eine Pilotenstelle bekommt. Das war die letzten Jahre aber durchaus nicht selbstverständlich.

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