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„Männern muss das Wahlrecht abgesprochen werden“

Vor 100 Jahren durften Frauen in Deutschland zum ersten mal an einer Wahl teilnehmen. Nun rufen Feministen-Vereinigung dazu auf, Männern das Wahlrecht abzusprechen.

BERLIN (fna) – Vor nunmehr 100 Jahren, am 19. Januar 1919, durften Frauen in Deutschland zum ersten Mal an der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung teilnehmen. Damals erhielten sie das aktive und passive Wahlrecht, welches ihnen zuvor verwehrt blieb. Angesichts des Jubiläums fordern Feministern-Vereinigungen nun dazu auf, nur noch Frauen das Wahlrecht zuzusprechen.

„Wenn wir auf die Politik der letzten hundert Jahre blicken, sehen wir nur männliche Aggressivität“, so Jutta Knopke von der überparteilichen Vereinigung „Amazonen Deutschland“ (AD) zur Nachrichtenagentur fna. „Kriege, Massaker, Sozialabbau und Vetternwirtschaft haben diese Zeit geprägt, und infolge der weiterhin andauernden systematischen Benachteiligung der Frauen in der Politik gab es keine substanziellen Verbesserungen.“ Deshalb, so die Frauenrechtlerin, müsse man „den Männern das aktive und passive Wahlrecht absprechen und die Politik in fähige weibliche Hände abgeben.“

Auch Schantall Nuffmann von der „Feministischen Aktion Deutschland“ (FAD) schlägt in dieselbe Kerbe. „Das männliche Sozialverhalten stört die gesellschaftliche und politische Entwicklung enorm“, so die Professorin für Gender Studies zur fna. „Frauen wählen überdurchschnittlich liberal und progressiv, während die Männer stark reaktionär und konservativ wählen. Das führt zu einer politischen Blockade und verhindert die weiterentwicklung der deutschen Gesellschaft.“

„Angesichts dessen, dass wir Frauen nun seit 100 Jahren wählen und gewählt werden dürfen, sollten wir einen Schritt weitergehen und die Politik generell den Frauen überlassen“, so die 44-Jährige weiter. „Die maskulin dominierte Epoche der Menschheit muss ein Ende haben, es ist an der Zeit für eine feminine Epoche.“

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3 Kommentare

  1. Siegfried Siegfried 21. Januar 2019

    Solche und ähnliche Forderungen gibt es tatsächlich, nicht nur in Satiremagazinen. Ich fürchte, einige dieser Forderungen sind sogar ernst gemeint.

    • Berggeist Rübezahl Berggeist Rübezahl 21. Januar 2019

      Mein lieber Freund, ob Du wählen darfst oder nicht, das ändert doch in diesem Land kaum etwas. Sonst wären Wahlen in der Scheindemokratie BRD verboten.

      Also lass den Frauen doch das nutzlose Wahlrecht. Wir Männer sollten dagegen darauf bestehen, wie in alter Zeit Waffen tragen zu dürfen. Mit einem Wahlrecht wurde noch keine Tyrannei besiegt. Vor des Geyers schwarzen Haufen hatten die Fürsten dagegen Respekt.

  2. Ralf Ralf 21. Januar 2019

    Siegfried du hast recht! Die SPD mit ihren Oppermann – stellt sich doch gerade die Frage, ob das Frauenwahlrecht nicht verbessert werden sollte. Alles muss weiblicher werden. Cool ist…das es dabei egal ist, ob hinter den Augen auch Hirnmasse steckt. Und der SPD scheint auch noch nicht bewusst zu sein, das nun fast jede deutsche Partei von Frauen geführt wird. https://www.berlin-7news.com/will-die-spd-das-wahlrecht-fuer-frauen-aendern/

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