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Spahn: Zu viele hässliche fette Frauen in Deutschland

Last updated on 20. Mai 2019

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn findet, in Deutschland gebe es zu viele fette, hässliche Frauen. Deshalb soll die Fettabsaugung von der Krankenkasse bezahlt werden.

BERLIN (fna) – Bislang müssen Fettabsaugungen von den Patienten noch selbst bezahlt werden, obwohl ein Gerichtsurteil die Übernahme der Therapie von den Krankenkassen verlangt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will nun gegen die „Augenkrebsgefahr“ vorgehen und die gesetzlichen Krankenkassen dazu zwingen, die Kosten für die Fettabsaugung zu übernehmen.

Gegenüber der Nachrichtenagentur fna sagte er: „Wie ich es schon der FAZ sagte, sollten sich die rund drei Millionen fettleibigen Frauen einer Fettabsaugung unterziehen. Da will ich als Bundesgesundheitsminister schnell und unbürokratisch helfen.“ Denn: „Es gibt einfach zu viele hässliche fette Frauen in Deutschland, die eine Augenkrebsgefahr darstellen. Da kann ich einfach nicht darüber hinweg sehen.“

„Egal wo ich hingehe, ob ins Restaurant, in die Kirche oder auch nur ins Einkaufszentrum – überall schwabbeln Frauen mit krankhaften Fettverteilungsstörungen herum. Da muss man doch endlich etwas dagegen tun“, erklärt er. Ihm gehe es sowohl um das Wohl der betroffenen Frauen, als auch um jenes der Männer, die tagtäglich damit konfrontiert werden. Immerhin würde man so auch Kosten einsparen.

„Eine Liposuktion zur Behandlung des Lipödems kostet zwar auf den ersten Blick Geld, doch auf lange Sicht sparen wir dem Gesundheitssektor teure Behandlungskosten“, erklärte Spahn. „Einerseits sind da die gesundheitlichen Folgen des Übergewichts, andererseits darf man auch die ganzen seelischen Probleme der Betroffenen nicht außer Acht lassen.“ Sowohl jene der Frauen selbst, als auch jene der Männer, die tagtäglich damit konfrontiert werden.

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6 Kommentare

  1. Böse Böse

    Ihr wisst aber schon, dass sich rund 3 Mio. betroffene Frauen ziemlich auf den Schlips getreten fühlen? Satire hin oder her, aber bitte nicht auf Kosten von kranken Frauen. Lipödem ist eine ziemlich schmerzhafte Fettverteilungsstörung. Bitte erst informieren, bevor man so einen Schmarrn schreibt.

  2. Berggeist Rübezahl Berggeist Rübezahl

    Hey, wenn ihr weiter solche Fotos von Hintern dicker Negermamas veröffentlicht, dann bekommt ihr bald eine FSK 16 oder FSK 18 Schranke.

  3. Claudia Claudia

    Die Art und Weise, wie in der Presse mit dem Thema Lipödem durch die Forderung von Jens Spahn umgegangen wird und die Fakten teilweise komplett umgedreht werden für die eigene Publicity finde ich unter aller Sau. Das sind genau die Gründe, warum sich die Betroffenen selbst verantwortlich machen. Sich selbst einreden, dass sie selbst Schuld haben. Die nächste Diät anfangen, aber genau wissen, dass diese nicht viel weiterhelfen wird. Doch es ist diese Hilflosigkeit mit der man alleine gelassen wird.
    Aufklärung und Information sollte an erster Stelle stehen. Ich finde es wichtig, dass von allen Seiten her umfänglich recherchiert wird. Denn allen Betroffenen die Liposuktion zu bezahlen wird das Problem nicht lösen. Wer kümmert sich um die psychischen Folgen der Krankheit? Wer kümmert sich um weitere Forschung und dahingehende Aufklärung für die Gesellschaft? Diese wird nicht aufhören weiter Tipps zu geben, wie „ein wenig weniger zu fressen“ ?!
    Darum bitte ich die Presse zu recherchieren, umfassend zu berichten und aufzuklären, bevor mit reißerischen Artikeln nur einseitig über eine schwere Krankheit gesprochen wird unter der über 3 Millionen Frauen in Deutschland leiden.

    • Berggeist Rübezahl Berggeist Rübezahl

      Du heißt nicht zufällig Roth mit Nachnamen und das Bild oben könnte Dein Gemäch sein?

  4. Anonymous Anonymous

    frau hin oder her , ob selbst verschuldet oder krankhaft , die behandlung muss jede für sich entscheiden ! aber was ist mit den männlichen geschlecht ? sollen die nicht in den genuß kommen sich ein paar viele kilos bauch absaugen zulassen ? wo bleibt da die gleichberechtigung !

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