Die Deutsche Umwelthilfe hält Autobahnen für überflüssig. Der überregionale Verkehr solle auf die Schiene verlagert werden. Bis 2030 soll es keine Autobahnen mehr in Deutschland geben.

BERLIN (fna) – Wieder einmal sorgt der Umweltschutzverein Deutsche Umwelthilfe für Aufregung. Nicht nur ein vorübergehendes Geschwindigkeitslimit von 120 (nachts 100) Kilometern pro Stunde auf den Autobahnen soll etabliert werden, auch müsse man diese sukzessive zurückbauen und bis zum Jahr 2030 Deutschland Autobahn-frei machen.

„Eigentlich kann man Autobahnen auch abschaffen“, so ein Sprecher der Umwelthilfe zur Nachrichtenagentur fna. „Sie nehmen viel Platz weg, zerschneiden natürliche Landschaften und sorgen für mehr Luftverschmutzung und Mikroplastik im Wasser.“ Zudem würden sie „die Menschen dazu verleiten, weitere Strecken zu fahren als unbedingt nötig.“

„Wenn ein Bayer an die Ostsee oder die Adria ans Meer fahren will, kann er genauso den Zug nehmen oder eben Urlaub zu Hause machen“, erklärte der Sprecher weiter. „Es ist doch ein Unding, sich tausend Kilometer oder mehr auf den Weg zu machen, nur um einen anderen Ort seine Freizeit zu verbringen. Die Menschen müssen wieder lokaler denken.“ Wer dennoch seinen Urlaub weiter entfernt verbringen will, solle doch „mit dem Zug fahren“. Das schone die Umwelt und das Klima.

„Unser Ziel ist es, Deutschland bis zum Jahr 2030 frei von Autobahnen zu machen. Einfache Verbindungsstraßen zwischen den Städten reichen völlig aus“, so die Forderung. „Deutschland muss ein ökologischer Modellstaat werden, an dem sich die ganze Welt orientiert.“

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1 Comment

  1. Wir sollten der DUH alle mehr spenden:
    Computerviren, Trojaner, Spam-Emails, vielleicht eine schimmelige Scheibe Käse per Briefpost …

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