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AfD will abgelehnte Asylbewerber nach Französisch-Guayana umsiedeln

Die AfD hat einen „Guayana-Plan“ für abgelehnte Asylbewerber. Diese sollen in das französische Überseedépartement in Südamerika umgesiedelt werden. Französisch-Guayana habe noch „genügend Platz“.

BERLIN (fna) – Viele abgelehnte Asylbewerber können nicht aus der Europäischen Union abgeschoben werden, weil sie entweder fehlende Papiere haben oder die Herkunftsstaaten sie nicht mehr zurückhaben wollen. Für die Alternative für Deutschland (AfD) stellt dies ein Problem dar, welches jedoch für Alexander Gauland „lösbar“ ist.

„Frankreich besitzt mit Französisch-Guayana ein großes Überseedépartement in Südamerika“, so der AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag zur Nachrichtenagentur fna. „Das Gebiet ist so groß wie Österreich, hat aber nicht einmal 300.000 Einwohner. Da ist noch genügend Platz.“ Mit der Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern die nicht in ihre Heimat zurückkehren können nach Französisch-Guayana könne man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, so der AfD-Politiker weiter.

„Einerseits kommt die EU ihrer völkerrechtlichen Verpflichtung zum Schutz von Asylbewerbern nach, andererseits müssen wir sie nicht in Europa aufnehmen“, erklärte er. „Zudem werden sich vor allem die aus Afrika und dem Nahen Osten stammenden Asylbewerber freuen, dass es dort in Äquatornähe nicht zu kalt wird.“ Das seien „ja fast schon klimatische Zustände wie zuhause.“

Co-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel will dafür EU-Gelder haben. „Wir könnten jeden Monat um die 2.000 abgelehnte Asylbewerber aus der ganzen EU per Schiff nach Französisch-Guayana bringen“, rechnet sie der fna vor. „Dort können sie den Urwald urbar machen und mit Materialhilfen Brüssels Häuser bauen und das Land bewirtschaften.“ Sie nennt das „Hilfe zur Selbsthilfe“. Zudem könne man diesen Menschen auch „für ein Jahr eine monatliche Starthilfe von 250 Euro auszahlen, sowie günstige Kredite zur Unternehmensgründung bereitstellen“, erklärte sie.

„Die syrischen und afghanischen Raketenwissenschaftler werden zudem sicherlich Arbeit beim Weltraumbahnhof in Kourou finden“, feixte sie. „Aber alles ist besser als die illegal in Europa befindlichen Menschen weiter da zu behalten.“

Bild: Flickr / photog_at CC BY 2.0

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2 Kommentare

  1. Siegfried Siegfried 1. Februar 2019

    In Französisch-Guayana gibt’s Schmetterlinge.

  2. russel russel 1. Februar 2019

    Excellenter vorschlag. Beste was ich seit langen gehoert habe.

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