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Gleichstellung: Grüne fordern „geschlechtergerechte Steinigungen“

Die Grünen fordern von der Bundesregierung einen größeren Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit in den arabischen Ländern ein. Es könne nicht sein, dass Frauen dort bei Steinigungen benachteiligt werden.

BERLIN (fna) – Nachdem eben erst EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Führer der Arabischen Liga (AL) kritisierte (wir berichteten), weil sie den Menschen in ihren Ländern das „Recht auf Rausch“ verweigern, schlagen auch die Grünen in Deutschland in diese Kerbe und fordern nun die Bundesregierung dazu auf, sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit in den arabischen Ländern einzusetzen. Dort bestehe nach wie vor großer Handlungsbedarf.

„Wir finden es entsetzlich, dass Frauen in vielen arabischen Staaten nach wie vor als Menschen zweiter Klasse behandelt werden“, so Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt zur Nachrichtenagentur fna. Dabei spricht sie vor allem die Steinigungen an. „Während Männer bei den Steinigungen nur bis zur Hüfte eingegraben werden, so stecken Frauen bis zu den Schultern im Erdboden. Damit haben sie eine deutlich geringere Chance, sich zu befreien und zu überleben.“ Auch müsste es erlaubt sein, dass Frauen Steine werfen und nicht nur Männer.

Deshalb sollen Waffenexporte künftig auch an die Menschenrechtslage, insbesondere an die Frauenrechte geknüpft werden. „Wer Frauen benachteiligt, soll auch keine deutschen Waffen mehr bekommen“, so die Politikerin weiter. „Da muss die Scharia einfach angepasst werden.“ Aber auch in Deutschland besteht Nachholbedarf.

„Schon jetzt wird die Scharia von deutschen Gerichten immer wieder als Rechtsgrundlage herangezogen, was bedeutet, dass wir auch in Deutschland bald schon mit Steinigungen zu rechnen haben“, erklärte Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth der fna, „deshalb müssen wir auch hier dafür sorgen, dass die Geschlechtergerechtigkeit gegeben ist. Egal ob männlich, weiblich oder divers – alle zusammen sollen dieselben Rechte haben.“

Roth hatte sich erst vor wenigen Monaten dafür ausgesprochen, die Scharia als Rechtsgrundlage in Deutschland anzuerkennen, wie wir bereits berichteten. Selbst das Bundesverfassungsgericht hat sich diesbezüglich (z.B. in Sachen Polygamie) offen gezeigt. „Wir Deutschen haben eine Bringschuld gegenüber den Zuwanderern, indem wir die Scharia anerkennen, gleichzeitig haben auch die Migranten eine Bringschuld und müssen die Geschlechtergerechtigkeit in Deutschland anerkennen“, fordert Roth. „Da führt kein Weg vorbei.“

Bild via jastatham.com

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3 Kommentare

  1. Siegfried Siegfried 27. Februar 2019

    Jawoll! Und Burka- und Bartpflicht für Alle!

  2. Berggeist Rübezahl Berggeist Rübezahl 2. März 2019

    Frauen wie Claudia Roth gehören an den Schandpfahl!
    Dort können die Menschen, die Hüpfburg Claudia stets bevormunden will, dann mit ihr so einseitig kommunizieren, wie es Roth über die GEZ-Medien zum einfach Bürger tut:
    Besudeln, beleidigen, anspucken, keinen Respekt zeigen.

  3. Reiner Tiroch Reiner Tiroch 7. Juni 2019

    Also da muss ich der Roth recht geben. Bei den Steinigungen die hier erwartet werden sollten auch Reihen mit Männern und Reihen mit Frauen getrennt da sein, gell? aber nicht bei den Politikern, was?

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